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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
Seite - 497 -
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BIBLIOTHEKSGESCHICHTE 497 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter mit einem Monatsgehalt von 200 K. ange- stellt – möglicherweise wegen der schlechten Erfahrung, die man mit Effen- berger gemacht hatte.222 Im März 1913 wurde Hefel aber schließlich zum Bi- bliothekar zweiter Klasse ernannt.223 Abschließend sei noch angemerkt, dass Hefel in erster Ehe mit einer Tochter Schnürers verheiratet war, die 1945 starb, und danach mit Mathilde Maria Antonia Ignatia von Österreich-Tos- kana, einer Tochter der Erzherzogin Marie Valerie. 1.3 Bestandserweiterung und Erwerbungsmechanismen In einem Bericht an den Generaldirektor vom 28. November 1906 wurde von Franz Schnürer folgende Feststellung gemacht: „Bisher setzte sich die Vermehrung der Bestände der Bibl. im Wesentlichen zusammen aus 1. gekauften Büchern, 2. solchen, die ihr gratis seitens der Verfasser zugewendet werden, u. 3. aus solchen, die Sr. Maj. zur allerhöchs- ten Annahme vorgelegt und nach erfolgter Annahme der FCB. zugewiesen werden. Die Vorlage von Objekten letztgenannter Kategorie erfolgt, wie E. E. [Eurer Exzellenz] bekannt ist, seit langem (nicht seit jeher) durch Sr. Maj. Ob. K. A. [Seiner Majestät Oberstkämmereramt]“224 Die Wege, die ein Werk – und zwar nicht allein Bücher, sondern prinzi- piell jedes in die Sammlung integrierbare Objekt – im hier behandelten Zeitraum nehmen konnte, um in die Fideikommissbibliothek aufgenom- men zu werden, sind damit konzis und zugleich hinreichend beschrieben. Sie werden auch abgebildet in den Tabellen zur Zuwachsstatistik (vgl. Ta- belle 1), die den jährlichen Berichten an das Obersthofmarschallamt, den sog. Gebarungsberichten (vgl. Abschnitt 1.1.2), beigegeben wurden. Die beiden zusätzlichen Kategorien, die dort auftreten, sind vernachlässigbar: Werke, die in der Sammlung aufgefunden wurden, ohne dass sie bisher in den Katalogen verzeichnet waren, und Reihenpublikationen, die die Fidei- kommissbibliothek aufgrund von Mitgliedschaften in Vereinen bezog. Im letzteren Fall handelte es sich nur um eine spezielle Form des Ankaufes; denn die Quellenbefunde belegen hinreichend, dass solche Mitgliedschaf- ten nur deswegen eingegangen wurden, um in den Besitz der entsprechen- den Publikationen zu gelangen. Um die Erwerbsmechanismen und die 222 FKBA40068, fol. 9r. 223 FKBA41015. 224 FKBA37161, fol. 1r. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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