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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
Seite - 971 -
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Seite - 971 - in Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung

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DIE „K. U. K. FAMILIEN-FIDEIKOMMISSBIBLIOTHEK“ IM ERSTEN WELTKRIEG 971 Kralik von Meyrswalden,202 der Rektor der Universität Wien (1909/10) und Professor für Pastoraltheologie Heinrich Swoboda,203 vereinzelt der Profes- sor für Öster reichische Geschichte, Josef Hirn204, der das Amt des zweiten Vizepräsidenten der Leo-Gesellschaft bekleidete. Darüber hinaus wurden re- gelmäßige Entlehnungen von dem Juristen und Historiker Karl Hugelmann vorgenommen,205 der in der Statistischen Zentralkommission tätig war und bis 1918 am Reichsgericht wirkte. Er war darüber hinaus Schriftführer der Sektion der Leo-Gesellschaft für Rechts- und Sozialwissenschaften.206 Durch die Bekanntschaft mit Hanny Brentano, die wiederholt Entlehnun- gen vornahm, kamen auch zwei weitere Mitglieder der Katholischen Reichs- frauenorganisation in den Genuss der Buchentlehnungen: Die Historikerin und spätere Generalsekretärin der Katholischen Reichsfrauenorganisation Alma Seitz, verh. Motzko scheint regelmäßig auf, während die Gründerin der Katholischen Reichsfrauenorganisation, Melanie Zichy-Metternich,207 1914 einmalig ein Werk über Kaiser Leopold I.208 entlehnte. Unter den einge- tragenen Entlehnungen sticht 1917 und 1918 der Wiener Erzbischof, Theo- dor Kardinal Innitzer, hervor. Im Entlehnjournal scheinen auch Personen auf, die mit Rudolf Payer von Thurn befreundet waren – unter ihnen Rudolf Larisch, Professor für ornamentale Schrift an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt bzw. Archivar des Ordens vom Goldenen Vlies.209 Den Philologen Leo Grünstein kannte Payer von Thurn vermutlich durch seine Publikationstätigkeit beim Wiener Goethe-Verein. Mit dem Schriftsteller Richard Smekal verband ihn das gemeinsame Forschungsinteresse an Österreichischer Literatur.210 Otto 202 ÖBL 4, 199. Der umfangreiche Briefwechsel zwischen Franz Schnürer und Richard von Kralik befindet sich im Nachlass Franz Schnürers, hier haben sich auch Fotos und die Kor- respondenz der Familie Kralik erhalten. Vgl. Wien, ÖNB, BAG, EZ 3040, Nachlass Franz Schnürer, Box X, Korrespondenz Maya und Richard von Kralik. 203 ÖBL 14, 86. 204 ÖBL 2, 329. 205 ÖBL 3, 8. 206 Zu Direktorium und Vorstand der Leo-Gesellschaft, vgl. die Mittheilungen an die Mit- glieder der Leo-Gesellschaft bzw. die Tätigkeitsberichte der Leo-Gesellschaft in der Ver- einszeitschrift „Die Kultur“. 207 Hanny Brentano widmet der Lebensgeschichte von Melanie Zichy-Metternich ein eigenes Kapitel in ihrer Autobiografie, vgl. Brentano, Gott, 225–265. 208 Eucharius Gottlieb Rink, Leopolds des Großen röm. Kaeysers wunderwürdiges Leben und Thaten. (Köln 1713). Es ist bemerkenswert, dass es sich dabei um ein Exemplar der Universitätsbibliothek [Signatur I 271225] handelte, dass an Zichy-Metternich entlehnt wurde. Vgl. Ausleihjournal, 1915/178. 209 ÖBL 5, 27. 210 Vgl. dazu Anm. 270. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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