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Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)
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Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse und Neue Folge. [1] Nach der Übersetzung von Schlegel und Tieck. [2] Nach C.  G. Jung. [3] Nach A.  A. Brill. [4] Nach B. Dattner. [5] Ebenso in den Sammlungen von Maeder (franz.), A.  A. Brill (engl.), E. Jones (engl.), J. Stärcke (holländ.) u.  a. [6] Nach R. Reitler. [7] Im deutschen Reichstag, Nov. 1908. [8] Josef Breuer in den Jahren 1880–1882. Vgl. hiezu meine in Amerika 1909 gehaltenen Vorlesungen Über Psychoanalyse und ›Zur Geschichte der psychoanalytischen Bewegung‹. [9] Frau Dr. von Hug-Hellmuth [10] Der Zufall führt mir während der Korrektur dieser Bogen eine Zeitungsnotiz zu, die ich als unerwartete Erläuterung zu den obigen Sätzen hier abdrucke: »Die Strafe Gottes (Armbruch für Ehebruch.) Frau Anna M., die Gattin eines Landstürmers, verklagte Frau Klementine K. wegen Ehebruches. In der Klage heißt es, daß die K. mit Karl M. ein strafbares Verhältnis gepflogen habe, während ihr eigener Mann im Felde steht, von wo er ihr sogar siebzig Kronen monatlich schickt. Die K. habe von dem Gatten der Klägerin schon ziemlich viel Geld erhalten, während sie mit ihrem Kinde in Hunger und Elend leben müsse. Kameraden ihres Mannes hatten ihr hinterbracht, daß die K. mit M. Weinstuben besucht und dort bis in die späte Nacht hinein gezecht habe. Einmal habe die Angeklagte den Mann der Klägerin vor mehreren Infanteristen sogar gefragt, ob er sich denn nicht von seiner ›Alten‹ schon bald scheiden lasse, um zu ihr zu ziehen. Auch die Hausbesorgerin der K. habe den Mann der Klägerin wiederholt im tiefsten Negligee in der Wohnung der K. gesehen. Die K. leugnete gestern vor einem Richter der Leopoldstadt, den M. zu kennen, von intimen Beziehungen könne schon gar keine Rede sein. Die Zeugin Albertine M. gab jedoch an, daß die K. den Gatten der Klägerin geküßt habe und dabei von ihr überrascht wurde. Der schon in einer früheren Verhandlung als Zeuge vernommene M. hatte damals die intimen Beziehungen zur Angeklagten in Abrede gestellt. Gestern lag dem Richter ein Brief vor, worin der Zeuge seine in der ersten Verhandlung gemachten Aussagen widerrief und zugibt, bis vorigen Juni mit der K. ein Liebesverhältnis unterhalten zu haben. Er habe in der früheren Verhandlung 2623
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Schriften von Sigmund Freud (1856–1939)
Titel
Schriften von Sigmund Freud
Untertitel
(1856–1939)
Autor
Sigmund Freud
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
Abmessungen
21.6 x 28.0 cm
Seiten
2789
Schlagwörter
Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
Kategorien
Geisteswissenschaften
Medizin
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