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seine Beziehungen zur Beschuldigten bloß deswegen in Abrede gestellt, weil diese vor der
Verhandlung bei ihm erschienen sei und ihn kniefällig gebeten habe, er möge sie doch retten und
nichts aussagen. ›Heute‹ – schrieb der Zeuge – ›fühle ich mich dazu gedrängt, dem Gerichte ein
volles Geständnis abzulegen, da ich meinen linken Arm gebrochen habe und mir dies als eine
Strafe Gottes für mein Vergehen erscheint.‹
Der Richter stellte fest, daß die strafbare Handlung bereits verjährt ist, worauf die Klägerin ihre
Klage zurückzog und der Freispruch der Angeklagten erfolgte.«
[11] Eine andere naheliegende Deutung dieser 3 bei der kinderlosen Frau erwähne ich nicht, weil
diese Analyse kein Material hierfür brachte.
[12] Vgl. Totem und Tabu.
[13] E. Toulouse, Emile Zola, enquête médico-psychologique, Paris 1896.
[14] So wurde es mir im ersten Kriegsjahr von vertrauenswürdiger Seite mitgeteilt.
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Schriften von Sigmund Freud
(1856–1939)
- Titel
- Schriften von Sigmund Freud
- Untertitel
- (1856–1939)
- Autor
- Sigmund Freud
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- Abmessungen
- 21.6 x 28.0 cm
- Seiten
- 2789
- Schlagwörter
- Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
- Kategorien
- Geisteswissenschaften
- Medizin