Seite - 2646 - in Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)
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ein, und dort befand sich ein Herr, der kaum das Hemd anzulegen vermochte; er war sehr
beschämt, deckte sich aber sofort den Hals mit dem Vorderteil des Hemdes zu und sagte: »Bitte
um Verzeihung, bin ohne Krawatte.«
[154] Bei aller Verschiedenheit der Schernerschen Auffassung von der Traumsymbolik und der
hier entwickelten muß ich doch hervorheben, daß Scherner als der eigentliche Entdecker der
Symbolik im Traume anerkannt werden sollte und daß die Erfahrungen der Psychoanalyse sein
für phantastisch gehaltenes, vor langen Jahren (1861) veröffentlichtes Buch nachträglich zu
Ehren gebracht haben.
[155] Vgl. ein solches Beispiel in der Mitteilung von Kirchgraber (1912). Von Stekel (1909, 475)
wird ein Traum mitgeteilt, in welchem der Hut mit schiefstehender Feder in der Mitte den
(impotenten) Mann symbolisiert
[156] »Oder Kapelle = Vagina.«
[157] »Symbol des Koitus.«
[158] »Mons veneris.«
[159] »Crines pubis.«
[160] »Dämonen in Mänteln und Kapuzen sind nach der Aufklärung eines Fachmannes
phallischer Natur.«
[161] »Die beiden Hälften des Hodensackes.«
[162] Alfred Robitsek (1912).
[163] Das Ausreißen eines Zahnes durch einen anderen ist zumeist als Kastration zu deuten
(ähnlich wie das Haarschneiden durch den Friseur; Stekel). Es ist zu unterscheiden zwischen
Zahnreizträumen und Zahnarztträumen überhaupt, wie solche z. B. Coriat (1913) mitgeteilt hat.
[164] Nach einer Mitteilung von C.
G. Jung haben die Zahnreizträume bei Frauen die Bedeutung
von Geburtsträumen. E. Jones hat eine gute Bestätigung hiefür erbracht. Das Gemeinsame dieser
Deutung mit der oben vertretenen liegt darin, daß es sich in beiden Fällen (Kastration – Geburt)
um die Ablösung eines Teiles vom Körperganzen handelt.
[165] Vgl. hiezu den »biographischen« Traum auf S. 343.
[166] Der Absatz über die Bewegungsträume ist des Zusammenhanges halber hier wiederholt.
Vgl. S. 275 f.
[167] Vgl. des Verf. Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie, 1905 d.
[168] Die Sprache des Traumes, 1911.
[169] »Der psychische Hermaphroditismus im Leben und in der Neurose‹ (1910) und spätere
Arbeiten im Zentbl. Psychoanal., Bd. 1 (1910–11).
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Schriften von Sigmund Freud
(1856–1939)
- Titel
- Schriften von Sigmund Freud
- Untertitel
- (1856–1939)
- Autor
- Sigmund Freud
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- Abmessungen
- 21.6 x 28.0 cm
- Seiten
- 2789
- Schlagwörter
- Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
- Kategorien
- Geisteswissenschaften
- Medizin