Seite - 2657 - in Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)
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Du Prel sagt: »Die Frage, was die Seele ist, erheischt offenbar eine Voruntersuchung darüber, ob
Bewußtsein und Seele identisch seien. Gerade diese Vorfrage nun wird vom Traume verneint,
welcher zeigt, daß der Begriff der Seele über den des Bewußtseins hinausragt, wie etwa die
Anziehungskraft eines Gestirns über seine Leuchtsphäre« (1885, 47).
»Es ist eine Wahrheit, die man nicht ausdrücklich genug hervorheben kann, daß Bewußtsein und
Seele nicht Begriffe von gleicher Ausdehnung sind« (ibid., 306).
[237] Vgl. hiezu den (oben S. 119, Anm. 29.) mitgeteilten Traum (Sà TúroV) Alexanders des
Großen bei der Belagerung von Tyrus.
[238] Vgl. hiezu meine ›Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse‹
(englisch in Proceedings of the Society for Psycbical Research, Bd. 26), in denen die deskriptive,
dynamische und systematische Bedeutung des vieldeutigen Wortes »unbewußt« voneinander
geschieden werden.
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Schriften von Sigmund Freud
(1856–1939)
- Titel
- Schriften von Sigmund Freud
- Untertitel
- (1856–1939)
- Autor
- Sigmund Freud
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- Abmessungen
- 21.6 x 28.0 cm
- Seiten
- 2789
- Schlagwörter
- Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
- Kategorien
- Geisteswissenschaften
- Medizin