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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 114 -
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— 114 - «achdem die Reinbeile mit Keilen locker befestiget, und d!« Wucht- stange mit der Kette fortgenommen find. Um nun den Helb noch näher in seine bestimmte Lage zu bringen, wird dessen vorderes End« mit Stangen in die Höhe gehoben, zur Unterlagt ein Querholz auf den Amboß gelegt, und durch Schlagen und Keilen bei den Reinln der Sohlring in seine Lage beim Ertelringe, und das Helbmit- tel vorn beim Kopf über das Amboßmittel gebracht, worauf die Reinbeile etwas fester geteilt, und so fort zum Anachseln des Hel? des für den aufzusteckenden Hammer geschritten wird. Das Ein- fahren des armirten Hammcrhelbes bei gußeisernen Gerüsten mit Reinstangen geschieht der Hauptsache nach in gleicher Weise, nur muß der Helb früher aufgehoben, die vorgezogenen Reinstangen an die Warzen gesteckt, und dann mit den angesteckten Reinstangen ganz eingefahren werden. VehufS des Anachselns wird zuerst der Hals, worauf der Ham- mer gesteckt werden soll, auf beiden Seiten des Helbes beiläufig ausgehauen, indem man noch überflüssiges Holz in den Seilen des Halses und den Achseln zurückläßt, und tann sich dabei eines Schad- lonbretes bedienen, das nach dem Hammerauge geschnitten ist. Ist das geschehen, laßt man den Helb durch das Ertel, indem man die Wasserschütze behutsam lüftet und schließt, vorn so weit in die Höhe heben, daß der sogenannte Vauer 2, Fig. 1 und 2, und 5 und 6, Tab. I I . untergesetzt werden tann, wornach das auf den Am« boß gelegte Querholz fortgenommen wird. Hierauf muß der Amboß genau in die gewünschte Stellung gebracht werden, falls er sich nicht schon darin befindet, und darnach läßt man mit Hülfe des Ertels den Helb so weit nieder, daß der anzusteckende Hammer den Amboß nicht mehr berühren, also frei aufgesteckt weiden tann; in welcher Höhe der Helb statt des Bauers mit einem passenden Klotze unterspreitzt wird. In diesem Zustande des Helbes wird der Ham- mer herbeigeschafft, »ine Gisenstange durch das Auge desselben ge- steckt, und dann so aufgehoben, daß ein Ende der Eisenstange am obern Rand des Helbes aufgelegt tommt (zu welchem Ende der Helb daselbst mit einem Ausschnitte versehen wird, in welchen das Stangenende, ohne Gefahr abzurutschen, liegen lann), wornach das andere Ende der Stange entweder durch eine aufgehängte Kette oder
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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