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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 140 -
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— 14N — Hclnnassc einzudringen, Um was dadurch die neue Schabattc höher zu liegen kömmt, muß sodann auch die äußere Verkeilung erhöht, und neue Schabattcnringc entsprechend der erhöhten Verkeilung auf- gelegt werden, be>.'or zur Verkeilung selbst geschritten wird. Dieses Herausnehmen der alten Schabatte, das Herausbürstcn, Ebnen der neuen Stecksohle und endlich das Verteilen, können je nach der Größe tos Stockes und der Schabattc und der Arbciterzahl 1 bis 3 Wochen Zeit fordern. Man hat auf manchen Werken alte Scha- battenstöcke, die ein mehrmaliges Herausbürsten erlitten haben, bei denen also der gan;e obere Theil dcS Stockes nur aus in einander geschlagener Keilmasse bestehet, die von den äußern Ringen zusam- men gehalten wird. tz. 4 4 . Der Vollständigkeit wegen müssen wlr hier noch der Eigenthümlichkeit erwähnen, daß in Kärnten und Kram der Schmic- der beim Wcllcnschmiedcn mit der rechten Hand «orgrcift, sich also auf der rechten Seite des Hammers befindet, während in Steici- mark und Oesterreich durchaus links geschmiedet wird. An und für sich ist dieser Unterschied höchst gleichgültig, aber er kann in so ferne als beachtenswert!) angesehen werden, als dadurch die Wasser- radwelle kürzer cder langer ausfällt. Die Wasserradwelle des Ham- mers wird dann am kürzesten sc'.'n können, wenn sich der Arbeiter beim Wcllcnschmieden auf der dem Fluder entgegengesetzten Seite tcs Hclbcs befindet, weil es selten einem Anstaute unterliegen wird, mit einer sehr langen Stange unter das Fluderwcrk hinaus zu fahren, während es oft nicht thunlich wäre, daß der Arbeiter selbst beim Schmieden einer langen Stange unter das Fludllwert !nn- austreten könnte; überdies muß man auf derjenigen Seite, »o der Schmieder stehet, immer um jene Länge mein freien Raum ^a»en, welche der mit einer Hitze ausnireckendcn Llablange glcicv r.mml, was 5 bis 6 Fuß beträgt, und wenigstens um so viel mus« der Grindel länger ausfallen, wenn sich der Schmieder auf der Was» scrseite befindet. Es wird zwar diese um 5 bis 6 Fuß vermehrte Länge des Grindels unmittelbar oft wenig cder keinen Einfluß auf die Kosten der Herstellung und Unterhaltung des Werkes loten; allein oft muß um diese vermehrte Grindcllänge das ganze Ham- mergebäude breiter gemacht werden, wodurch sich die Kosten tann
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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