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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 152 -
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— 152 — lich wird W -- 2346 nahe, und ebenso 5 -- 2346 Fußpfund. Wir ersehen daraus, daß der nöthige Effect für die halbe Arnahl der Schläge um viel mehr als die Hälfte vermindert wird, und lernen daraus, daß die vorhin angegebene praktische Regel zur Vc- siimmung der erforderlichen Menge des Aufschlagwassers niemals ein verläßliches Resultat geben kann. Nehmen wir nun zur Bestimmung dtl nöthigen Wassermenge ein Gesammtgefälle von 16 Fusi, und dazu die Benützung durch ein unteischlä'chtiges Rad an. Nabei muffen wir berücksichtigen, daß zur besser« Fortführung des abfließenden Waffers der Boden des Watursches um ungefähr 6Iell höher liegen muß, als der Abstußbodcn des Wasserkanals; allein wenn wir d!e vortheilhaftere Benützung des Wassers durch den Druck, welche durch die Höhe des Watursch- bogens Statt findet, unberücksichtigte lassen, so können wir auch diese 6 Zoll Gcfällsvcrlust vernachlässigen. Weilers muffen wir durch« schnittlich rechnen, daß bei n!chl zu großem Spielräume der Schau- feln im Watursche 7- des Waffers unbenutzt durchpassirt. Ferner kann man rechnen, daß nahe ^ der Wirkung des Wassers durch dessen Reibung bei der Schühcnöffnung und den Wänden des Wat- ursches verloren geht, besonders wenn lein Druckgcfäll» angebracht ist. Ueberdies müssen wir den Wirkungsverlust durch das theilweist Aufwerfen des Hinter- oder wenigstens des adhärirendcn Wassers, und besonders nech die Reibung der Wcllzapfen in Anschlag bringen. Endlich als der größte Verlust ist zu berücksichtigen, daß das Nasser durch den Stoß nur mit der halben Kraft seiner Schwere wirket. Alles das zusammengenommen macht, daß man mit einem unter- schlächtigen Hammerrate bei schon ziemlich guter Censtructiott tei Ganzen, nicht mehr alö ungefähr 36 höchstens 40 Prcccnl Nutzeffccl herausbringt. Das Product der Gefällshöhc von 16 Fuß in das Gewicht Eines Kubitfußes Waffer mit K6^ Pfund, beträgt 934, wovon 36 Procent 325,4 ausmachen. Wird demnach der bmölhigte Effecc von 6542 durch 325,4 dividilt, so ergibt sich die erforlerliche Meng« des Aufschlagwasscrs -.u ungefähr 20 Kubitfuß. Und für den Effect von 8190 ergibt sich die nöthige Menge des AufschlagN'affers ui ungefähr 25 Kubikfusi.
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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