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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 170 -
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Seite - 170 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 170 .— gelangen, wird der Schloßnagel ausgenommen, worauf der Mantel aufgehoben, oder bei den Schämelbälgen der Voden niedergelassen werden kann. Wir haben bisher die hölzernen Valgengebläse in solcher An- ordnung betrachtet, wo sie nur zur Bedienung Eines Feuers ge- braucht weiten, vor dem sie unmittelbar angebracht sind, wie dieses gewöhnlich der Fall ist. Will man sie gleichzeitig für mehrere Feuer dienstbar machen, so wird anstatt der Düsen ein gemeinschaftlicher Nindsammlungskasten angebracht, von welchem die Windleitungen zu den verschiedenen Feuern geführt werden- Vei dieser Anordnung muß aber jede Oeffnung vom Valgtopf in den Windsammlungs- tasten mit einem Ventile versehen seyn. Die Wasserräder zum Betriebe der hölzernen Välge sind bei uns gewöhnlich unterschlächtig, und unmittelbar an der Kegelwelle angebracht. Gewiß ist es, daß ein unterschlächtiges Valgrad gleich- förmiger wirkt als ein oberschlächtiges; wenn es aber darauf ankommt mit der Wasserkraft besonders zu wirthschaften, verdienen die oberschläch- tigcn unbedingt den Vorzug, und dabei kann man nithigenfalls mit einem Fürsatze, einem Vorgelegt, die Geschwindigkeit der Kegel« welle passend modificiren. Man mag übrigens ein ober- oder unter- schlächtiges Valgrad, mit oder ohne Vorgelege anwenden, stets soll das Rad nur so start gebaut seyn, als es für dessen Haltbarkeit erfor- derlich ist, weil eine vermehrte Schwer« desselben hierbei bloß eine todte Last seyn würde, die bei dem stäten Widerstände des Geblä- ses nicht als Schwungmasse wie bei einem Hauunerrade Wirten kann. Man hat die hölzernen Valgtngebläse auf mannigfaltige Weise zu verbessern gesucht. Das vollkommenste Gebläse der Art ist unstrei- tig das Widholmge blase, welches in Schweden sehr gebräuchlich, in den Vereinsländeri: aber nirgends getroffen wird. Wir wollen deßhalb auf dieses Gebläse hier um so weniger eingehen, da es in den Kosten der Herstellung nicht billiger als ein Kastengcbläse ist, dem es aber in,Veziehung seines Wirkungsgrades bei gleich voll- kommener Ausführung jedenfalls nachgesetzt werden muß. tz. 52 . Die Wassertrommeln sind unter manchen Ver- hältnissen das einfachste, mindest kostspielige, und deßhalb oft »in sehr brauchbares Gehläse; nur geben sie in Rücksicht der »erwen«
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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