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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 173 -
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Seite - 173 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 173 — Tbeilen der Röhre die äußere Luft hineingezogen wird, wogegen in den untern Thcilcn die innere Luft, oder vielmehr Luft und Was- ser herausdringt. Schon daraus folgen die zwei Hauptrcgcln für die Construction ter Einfallröhrcn, nämlich: erstens, daß man sie nach unten verengen soll, damit in dem Maße als die Luft stiebt nach außen, oder Va dieses nicht angehet, nach oben zu entweichen, dieses durch die vollkommene Erfüllung der Röhre mit Wasser ver- hindert werde; und zweitens soll die oben erweiterte Röhre mit ent- sprechenden Ocffnungen nach außen versehen seyn, damit ihrem Ver- mögen, die äußere Luft einzusaugen, bestens willfahren werde. Al- lein wie viel die Verengung nach unten betragen soll, und wie viele oder wie große Oiffnungen oben anzubringen sind, muß noch als Sache der Erfahring betrachtet werden. In ersterer Beziehung kann angeführt weiden raß in der kombardie, wo die meisten Wasser- trommcln getroffen werden, bei einer Höhe von 3 bis 4 Klaftern, der obere Durchnesser der Einfallröhren meist 10 Zoll und der untere dann 8 Z:ll beträgt. In Rücksicht der zweiten Regel ist zu bemerken, daß zur leichtern Einströmung der äußern Luft die Luft- löcher ä Fig. 7 schief nach abwärts, und allenfalls trichterförmig hergestellt werden sollen; sind davon vier vorhanden, jedes bei 3 Zoll breit und 6 Zoll hoch, so scheint dies bei der angegebenen Größe der Einfallröhrcn hinreichend zu seun. Zweckmäßiger als die ein- zelnen Ocffnlingen erscheint übrigens die in Fig. 8 gewählte Ein- richtung, wo bei » eine ringförmige Oeffnung von ungefähr ^ bis 1 Zoll Vreite vorhanden ist. Unmittelbar über den Luftlöchern, khll der ringförmigen Ginmiinrung gibt man der Einfallröhre eine Verengung von ein paar Zoll, c Fig. 7 und 8, wodurch rund um den Wasserstrahl sich ein Naum, der Luftsack, mit verdünn- ter Luft bildet, und das Einströmen der äußern Luft durch die Luft- löcher sofort begünstigt wird. Weiter aufwärts zum obern Rande erweitert sich die Einfallröhre wieder trichterförmig, wodurch eben- falls das Luftfangen oberhalb begünstiget, und besonders der Ab- schluß bei e vollkommen wird. Das Verhältniß der verengten 3effnu,ng bet c, durch welche das Wasser einstießt, zur Größe der Mündung m, durch welche das Wasser abstießt, ist von großer Wichtig- keit für den Effect dieses Gebläses; aber es muß sich dieses Vcr-
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden