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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 174 -
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Seite - 174 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 174 — hä'ltniß mit dem Wasserstande über c, mit der benöthigten» Wind« preffung, und natürlich auch mit der Höhe der Einfallröhren selbst ändern. Nm dieses richtige Verhältniß für jeden einzelmen Fall mit Leichtigkeit zu ermitteln, mache man die Ocffimng «2 nxnig- stens eben so groß wie jene bei m, womit man jedenfalls ausreicht; zur nöthigen Verkleinerung der Oeffnung bei 0 bringe m^n dann einen konischen Zapfen an, der beliebig tief gestellt, und dadurch die Oeffnung c beliebig verkleinert werden tann. Ist man veran- laßt, die Einfallröhren unter einem vorhandenen Fluderwerke an- zubringen, wie Fig. 8, wo ohnedies eine Zapfenschütze zum Ab- sperren des Waffers vorhanden seyn muß, so kann der erwähnt« tonische Zapfen unmittelbar an der Zapfenschütze befestiget seyn. Bezüglich der Höhe, in welcher das Waffer über der Mün- dung 0 Fig. 7 und 8 stehet, scheint nur erforderlich, daß die Mündung selbst vom Wasser geschloffen ist, übrigens aber je nie- derer der Wasserstand darüber, mit einer je kleinern Geschwindig» leit das Wasser in das Einfallrohr strömt, desto besser wird es seyn; denn das Einsaugen der Luft im Luftsacke wird Veranlaßt durch die Differenz der Geschwindigkeit des Wassers in dem bestimm- ten Puncte 0 und einem gewissen Puncte x (welcher von der un« tern Mündung m wenigstens eben so weit entfernt seyn muß, als der Pressung des Windes, in Wassersäulenhöhe ausgedrückt, ent- spricht), welche Differenz offenbar um so größer seyn m»ß, mit einer je kleinern Geschwindigkeit das Waffer bei c ankömmt, oder je höher der Punct c gelegen ist. Es ist daher bezüglich des Nutz« effectes nicht gut, wenn man das Einfallrohr unter einem Flu- derwerke anbringt, wie in Fig. 8; sondern man soll das Wasser stach auf die oberste Mündung hinleiten, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Außer derjenigen Luft, welche das Wasser durch die bewirkte Luftverdünnung in der Einfallröhre zum Einströmen in den Luft- sact bringt und vor sich hertrcibt, enthält es noch viel absorbirte Luft, und zwar um so mehr, je niedriger die Temperatur dessel- ben ist. In gewöhnlicher Temperatur enthält das Wasser ungefähr den vierten Theil seines Volumens absorbirte Luft ' ) , welche zwar D<esc absortirt« Luft soll icüoch nicht <»n gleicher Vcschaffmheit mit ler «t» mosphorischen tust seyn. sonlcrn m«t)r V«uers!«ff, wen«er Sti«kli»ff eut«
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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