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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 177 -
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Seite - 177 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— l?? — kung eine bessere seyn würde, wäre die Mündung o um 2'/« 5"!^ höhei gelegen. Ein Wasscrtrommelgcbläse, wie das in Fig. 7 ge- zeichnete, welches i'or Secunde ungefähr 4 Kubitfuß Aufschlagwasser bedarf, ein Totalgcfälle von 28 Fuß bat, liefert in der gleichen Zeit bei Einer Düse 3'/« bis 4 Kubitfuß Wind von 2 Fuß Was- sersäulen - Pressung, eine Leistung, die mit der '.'origcn völlig übereinstimmt. Diese beiden Wasscrtrommelgcbläse, obschon nicht ganz fehlerfrei, gehören jedenfalls zu den best construirten, wie sie in Wirklichkeit getroffen werden; denn in der Regel sind diese von unkundigen Ziinmcrlcuten sehr fehlerhaft gebaut, und leisten dann ungleich weniger, als die hier angeführten Beispiele. Bei ihrer großen Einfachheit gewähren die Wasscrtrommeln noch den wesentlichen Vortheil, daß sie alle Windregulatoren über- flüssig machen, indem der Wind schon aus der Trommel ununter- brochen mit großer Gleichförmigkeit strömt. ß. 53 . Das Windrad-, Ventilator« oder Centr i fu- gal-Gebläse ist erst in neuester Zeit zur Anwendung gekommen, obgleich dasselbe im Bergwesen als Wctterrad oder Wettcrfacher, und selbst in der Landwirthschaft als Getreidwinde, schon lang im Gebrauche »ar. Die Ursache der so lang verzögerten Benützung dieser Vorrichtung als Gebläse lag in dem Umstände, daß sowohl beim Nettcrrate als bei der Getreidwindc, die bloß durch einfache Handkurbeln in Bewegung gesetzt werden, nur ein schwacher Winv- strom erzeugt weiden tonnte. Später hat man in England kleinere Windräder und zwar von Eisen gebaut, die Bewegung durch Dampf- lräft bewerkstelliget, und dem Nade eine große Geschwindigkeit er- theilt, wodurch es möglich wurde einen mehr gepreßten, stärker» Wind zu erzeugen, der für verschiedene Zwecke deS Eisenwcscns zureichend ist; aber noch jetzt tritt der Nmstand, daß man durch dieses Gebläse cine hohe Pressung füglich gar nicht zu Stande brin- gen kann, gegen die allgemeinere Anwendung desselben hinderlich auf. Ucbcrdies erleidet die Brauchbarkeit des Centrifugalgebläses eine große Einschränkung dadurch, daß die Vetriebskräfte bei ein und demselben Gebläse der Art nahe dieselben seyn müssen, ob man bis zu einer gewissen Gränze viel oder wenig Wind braucht, folglich bei einem kleinen WindbeVarf die Bctricbökraft Verhältniß-
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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