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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 178 -
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Seite - 178 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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- 178 — mäßig sehr groß seyn muß. Die Vetriebskraft wird Zwar bei ei- nem kleinern Windrade, besonders bei einem Rade mit schmälern und niedern Windftügeln, im Verhältnisse kleiner seyn als bei einem mit größcrn Nindflügeln, um dieselbe Blindpressung heraus- zubringen; allein man ist nicht im Stande eine halbwegs genü- gende Windprcssung hervorzubringen bei einem Ventilator von ss kleiner Dimension, daß er bei einem Wintbcdarf von nur etlichen hundert Kubikfußen in der Minute schon eine vortheilhafte Be- nützung der Vctricbstraft gestatten würde. Das einfache, wenig kostspielige, wenig Raum fordernde, leicht zu übertragende, und in dieser Veziehung sehr zu empfehlende Centrifugal-Gebläse wird folglich nur dann auf seinem Platze seyn, wenn fürs Erste keine hohe Windpressung (nicht über 8 bis 12 Zoll Wassersäule), und fürs Zweite eine große Wind menge (nicht viel unter tausend Kubikfußen poi' Minute) erforderlich sind. Es hat in der neuesten Zeit nicht an Fragen, und sogar an Empfehlungen nicht gefehlt hinsichtlich der Anwendung des Ventilators als Gebläse für Eisenfrischfeucr, worüber man sich die Belehrung aber in jedem Hammerwerke verschaffen kann; denn man hat bloß nöthig die Er- folge zu betrachten, wenn bei irgend einem Gebläse mit durch- schnittlich 8 bis 10 Zoll Wassersäule Windprcssung gearbeitet wird. Man wird bei einer so kleinen Windpicssung oft ohne erheblichen Anstand frischen und schweißen können; allein jeder praktische Fri- scher würde nach allen bisherigen Erfahrungen, wie auch wir bei den Frischprocessen kennen lernen werden, schlecht zufrieden seyn, wenn er nicht für gewöhnlich schon mit einer höhern und in ein- zelnen Fällen selbst mit einer dreifachen Windpressung arbeiten könnt«, wie jene eines gewöhnlichen Ventilators ist. In der Hauptsache besteht jeder Ventilator aus einem Flügel- rade ^V Fig. 9 Tab. III., das sich sehr schnell in einem nahe concen- irischen Gehäuse L herumdreht, welches Gehäuse an seinem Um- fange mit einer Oeffnung » zum Ausströmen des Windes, und mit zwei concentrischcn Oeffnungen I,, beiderseits der Achse des Rades, zum Nachströmen der atmospärischen Luft versehen ist. An die Ausströmungscffnung a muß demnach die luftdichte Windlei- tung angeschlossen werden, um den Wind nach seinen verschiedenen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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