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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 213 -
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Seite - 213 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 2l3 — verschiedenen Noheisensorten Statt findet, die in lhier Dichtheit sehr verschieden sind. Das Verbinden der einzelnen, selten über 5 oder 6 Fuß langen, Röhrenstücke unter einander kann durch Scheiben« kränze und Schrauben Fig. 24, oder durch einseitig angegossene Muffenstücke Fig. 25 geschehen. Vei der ersten Methode wird man nicht, wie beim Zusammensetzen der Gebläsecylinder, die Kosten auf ein glattes Abdrehen der Scheibentränze aufwenden, und deßhalb muß man nothwendig Ringe von einen» weichen Melalldrahte, oder in Fett getränkte Flanell- oder Filz-Kränze dazwischen legen, und dann die Verbindungsschrauben, meist 4 bis 6 an der Zahl, recht fest anziehen. Vei der zweiten Methode beträgt der ringförmige Zwischenraum in der Muffe '/< bis V, Zoll, welcher mit irgend einem luftdichten Kitte (z. V. aus einem feinen Pulver von un« gelöschtem Kalte und Ziegeln zu nahe gleichen Theilen mit frischem steirischen Käse abgemacht und sogleich angewandt, welcher Kitt zu« gleich auch wasserdicht ist) oder selbst nur mit Holzkellen ausgefüllt wird, die man vor ihrem Eintreiben ebenfalls in einen dünnen Kitt oder Leinwasser taucht. Bezüglich der Wahl zwischen diesen zwei Veibindungsarten kann bemerkt werden, daß die erstere den Vortheil gewährt, die Verbindung im gewünschten Falle leickt aufzu- heben und schnell wieder herzustellen, und dabei sehr fest hält, wo- gegen die zweite billiger kömmt und besser luftdicht schließt. Man wird daher an den verschiedenen Stellen ein und derselben Wind- leitung bald die eine bald die andere Methode anwenden, je nach- dem die Verbindung vielleicht mehr oder weniger Tragkraft haben stzll, und zu erwarten steht daß sie öfters aufgehoben und wieder hergestellt werden muß, oder nicht. Das letzte Röhrenstück, die Düse, wird aus einleuchtenden Gründen nach der Ausströmungsöffnung tonisch zusammengezogen. In den meisten Fällen wird es für den Gebrauch wünschenswcrth, wenn nicht nöthig, die Düse nach allen Richtungen etwas bewegen zu können, was am einfachsten dadurch erzielt wird, daß man die Düse mit dem vorhergehenden Röhrenstücke durch einen etliche Fuß langen Lcderschlauch verbindet, und zwar mittelst Schraubenringen, damit »in Vorrücken oder Zurückziehen der Düse bewerkstelliget wer-
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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