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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 235 -
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- 235 — betriebe verursacht, mehr Vetriebskraft fordert, und nach einem un- gefähr 20jährigen Gebrauch die Kästen gänzlich zu verwerfen sind; so leuchtet ein, dasi man in den meisten Fällen gut thun wird, anstatt Kasten-, Culinder-Geblase zu wählen, wenn letztere von Seite der Gußwerkc in einem mäßigen Preise gehalten, und ihre Leistungsfähigkeit gehörig benutzt wird. Die Kosten eines gut gebauten Wasserrades mit Welle und Beschlag mögen für Gebläse von vorbcsprochener Größe durchschnitt- lich auf 249 Gulden, und wenn ein einfaches Vorgelege dazu kömmt, auf ungefähr 300 Gulden C. M. sich belaufen. Die Auslagen für einen Regulator mit Wasscrliedcrung können wir dabei zu 109 bis 150 Gulden, und die Unkosten bei Aufstellung des Gebläses ungefähr auf 100 Gulden C. M. annehmen. Die Kosten der Windleitung sind nach der Ausdehnung und Verzweigung der Wind- rohren zu sehr local, und in jedem einzelnen Falle so leicht zu bestimmen, daß wir darüber im Allgemeinen füglich schweigen können. Ein Paar hölzerne Spitzbälge oder Schämelbälge vo» der Größe, wie sie bei unsern Zerrennfeuern getroffen werden, kosten sammt Zugehör, ohne Wasserrad beiläufig 300 Gulden, mit Was- serrad und Aufstellung aber nahe 500 Gulden C. M., und kom- men demnach für eine Werksanlage mit 4 Zcrrennfeuern auf nahe 2000 Gulden, während ein Kastcugebläsc für dieselbe Leistung, aber chne Windleitung auf ungefähr 1100 bis 1200 Gulden zu stehen kömmt, folglich sammt Windleitung immer noch um etwa 500 Gulden C. M. billiger herzustellen seyn wird, weniger Reparatur und viel weniger Betriebskraft fordert. Noch besser wird freilich in vielen Fällen ein Cylindcrgebläse seyn, wie wir so eben gesehen haben. H. N7. Die genaue Berechnung der nöthigen Vctriebstraft eines Gebläses bietet im Vergleiche zu den Berechnungen anderer Maschinen nichts Eigenthümliches dar; denn man hat es dabei hauptsächlich mit der Bestimmung der verschiedenen Zapfen-, Zahn- und Kolben-Reibungen zu thun, die sich aber niemals ganz scharf bestimmen lassen, und wir wollen uns deßhalb auf diese theoretischen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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