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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 266 -
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Seite - 266 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 266 — Herdfrischereien der Frischboden nur auf «ine kehmunterlage zu lie- gen kommt, die nach Belieben erhöht oder erniedrigt werden lann, um den Voden höher oder tiefer zu legen. Am wenigsten wahrnehmbar ist die Wirkung der Grundfeuch« tigkeit bei jenen Herden, die mit einem Schwallbeden eingerichtet sind, wefchalb dieser häufig unmittelbar auf den trecken gelegenen Grund zu liegen kommt, wie in Fig. 2. Indessen findet man auf mehreren Hütten unter dem Schwallbcden ebenfalls eine eiserne Grundplatte, wie in Fig. 8, was nicht ganz überflüssig sey» dürfte. ß. 78 . Die nöthigt Gebläseluft wird dem Frischherde durch die Form aus der Düse zugeführt. Dabei ist die Größe und Ge- stalt der Düsen- und Formmündung, die Temperatur und Span« nung des Windes, und hauptsächlich die Richtung und Verlhcilung desselben im Herde sehr zu berücksichtigen. Die Düsen werden am öftesten aus starten geschweißten Eisen- blech, bisweilen aus Gußeisen hergestellt. Vei den gußeisernen Dü- sen muß beachtet werden, daß die Eisendicke an der Mündung nicht zu groß sey, damit sich die Düsenöffnung nicht zu sehr von der Form entfernt; jedenfalls muß die Stelle, mit der die Düse auf die Form zu liegen kommt, etwas abgefeilt werden. Die Gestalt der Düsen- mündung ist fast immer eine Kreisfläche, cbschon es passender scheint, ihr die gleiche Gestalt wie der Formmündung zu geben; von Wich- tigkeit ist dieser Umstand wohl nicht, weil die Düsenmündung vcn jener des Gßeisens stets 3 bis 6 Zoll entfernt gehalten wird, der von der Düse kommende Wintstrahl also jedenfalls an den Wän- den der Fonnmüüdung gewaltig anprelle», und darnach sich wieder ändern muß. Mehr Einfluß muß der Verschiedenheit eingeräumt werden, ob die Form d»n Wind durch ein« oder zwei Düsen erhält, und im letztern Fallt wieder, ob die beiden Düsen abwechselnd oder gleichzeitig blasen, '' Bei der ältern Einrichtung mit den Välgen, Fig. 2 bis 5, Tab. l l l , sind stets zwei Düsen, die immer abwechselnd blasen. Vei den Kolbengcbläsen dagegen ist gewöhnlich nur Eine Düse, welcher der Wind ununterbrochen entströmen muß; allein auf einigen Orten hat man hierbei ebenfalls zwei Düsen angebracht, um nach Art der ältern Windführung den Wind nach zwei auseinanter laufenden
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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