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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 275 -
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Seite - 275 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 275 — unter demselben nirgends ein hohler Raum bleibt. Man rückt dann die eingebrachte Form so lange, bis das Vorspringen des Rüssels vom Adbrand, das A eberliegen des Eßeisens und die Entfer- nung des Formmittels vom Sinterbleche (oder vom Wolfabbrand) die bestimmte Größe erlangt hat, was mit einem eigenen Maße H, Fig. 26, untersucht wird, wo »d las Neberliegen, und l,« oder ae den Abstand vom Sinterbleche bezeichnet. Ist diese Lage richtig, so wird die Neigung, das Stechen, des Eßeisens un- tersucht, wozu man sich der sogenannten Eßeisenwage Fig. 27, ^ oder l l , bedient. Zu dem Endzwecke wird der massive Theil n durch das Formauge hineingesteckt, der dann mit seiner untern ebenen Fläche auf dem Formblatte ruht; in b ist ein Senkel bo befestigt, dessen Faden auf der Scala lle das Maß der Neigung anzeigt. Man steckt dann so lange über dem Abbrand l, oder der Platte 2 Eisenzulagen ein, bis der Faden an der gewünschten Stelle der Scala einspielt. Sehr oft findet man, daß der Herd des Eßeisens nicht horizontal, sondern die hintere Ecke tiefer als die vordere zu liegen kommt; allein diese Abweichung beträgt wohl nie so viel, daß sie einen merkbaren Einfluß auf die Windfuhrung haben könnte, und bei einem runden Foru»buge fällt diese Künste- lei von selbst weg. Damit das Eßeisen bei den vielen Stößen, und besonders hei dem Widerstände, den es beim Ausbrechen des Schmelzgutes leisten muß, aus seiner bestimmten Lage nicht »errückt werden kann, muß dasselbe sehr gut befestiget werden, wozu man verschiedene Mittel anwendet. Das einfachste und beste Mittel scheint uns in den drei Formhaggen (Formhacken) c, e, ch Fig. 18, zu bestehen, wovon e, e das Eßeisen an den Ecken der hintern Seite fassen, und über den Abbrand langen, <! hingegen zu oberst am hintern Nande eingreift und voran über den Rand des Formkastens langt; natürlich müssen diese drei Hacken von bestimmter Länge seyn, für die da« Maß genommen wird, nachdem das Eßeisen in die bestimmte Lage gebracht worden ist. Der Raum, welchen die eingelegte Form im Kasten frei läßt, wird schließlich mit Thonbrei und entsprechend zugehauenen Ziegelstücken bestens ausgemauert, wobei man sich eines gewöhnlichen Mamerhammers bedient. — Hat man in der Folge
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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