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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
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den Namen Weich oder Sinter, und sie werden vor ihre, Vemitzung mehr oder weniger zerkleinert. 2. T>ie Stockschlacke odcr,Stockweich, das sind jene Theile, welche bei der ersten Bearbeitung des Schmclzguteö unter d«m Zerrennhammer abfallen, sich also am Hammerstock (Schabattenstock) ansammeln. Sie bestehen tbeils aus Schwall, der am Schmelzgute haften blieb, und nicht selten mit losen Eisentheilen des Schmclzgutes vermengt ist, theils aus jener gaarcn Schlacke, die im Innern des Schmelzgutes noch in ha bslüssigcm Zustande enthalten war, und durch die Schläge des Zerrennhammcrs herausgcpreßt wurde. Die Stockschlacken sind demnach im Allgemeinen ein mehr eisenreicher, gaarerer Zuschlag, als die unter l. aufgeführten. 3. Der Glühspan, Hammcrschlag odcr Hammersinter, welcher beim Schmieden des glühenden Eisens abfällt. Er besteht größtentheils aus oxydirtem (mit dem Sauerstoff der atmosphärischen Luft verbundenem) Eisen, nur ein kleinerer Theil des Eisens darin ist zugleich verschlackt (oryrirt und mit Kieselerde oder Thonerde verbunden). Dieser Zuschlag enthält demnach bei gleichem Gewichte noch mehr Eisen, als der unter 2. angeführte. Wo man den Glühspan von ver» schiedenen Raffinir- oder Verfeinerung?-Werkstätten des Ei, sens, wie von Drahtzügen, Nagelschmieden u. dgl. zu billi- gen Preisen, den Zentner zu 30 bis 50 Kreuzer OM. betom» men kann, wird selber von den Frischhütten angetauft, wobei man sich aber wohl vorsehen muß, daß nicht etwa viele Schla» ckentheil» dabei find, wi< dieses bei jenem Glühspan der Fall zu seyn pflegt, den man von verschiedenen Faustschmieden erhält. Noch mehr Vorficht ist beim Gebrauche desjenigen Glühsxans nöthig, der bei Walzwerken abfällt, wenn die Er- hitzung des zu verwalzenden Eisens mit sehr schwefelhaltigen Vraun- oder Steinkohlen oder Torf geschieht, denn der Walz- sinter von solchen Hütten verursacht auffallenden Nothbruch (§. 2l). 4. Das Schopfeisen, die Wölfe und das alte Eisen. Un- ! ter Schopfeisen versteht man die unganzen Enten, welche bf>»,
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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