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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 306 -
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— 306 — »isenfrischmethoden wollen wir einige Bemerkungen über die Äenü« tzung der eisenreichen Abfälle beifügen. l. Die Ginmalschmelzerei. ß. 8<l Die Einmalschmelzerci wird in den Vereinsländern sehr verschieden ausgeführt; wir wollen jedoch bloß auf die wesent- lichen Verschiedenheiten Rücksicht nehmen und demnächst folgende Arbeiten für sich betrachten. .^) die österreichische Schwallarbeit, ü) die stcirische Löscharbcit, (^ ) die kärntnerische Löscharbeit mit gebra- tenen Blatteln und Kortitsch, <N) die steirische Wallonarbeit, unv N) die salzburgische Sinterarbeit. Diese Aufeinanderfolge der ver- schiedenen Ginmalschmelzercien bezeichnet uns zugleich die Wichtig- keit derselben, indem die Schwallarbeit die wichtigste und ausge- dehnteste, die Sintcrarbeit hingegen die am wenigsten übliche Frisch- arbeit ist. Nach Maßgabe ihrer Wichtigkeit sollen diese einzelnen Frischmethoden mehr oder weniger im Detail behandelt werden; überdies müssen wir bei Vclrachtung der ersten Frischarbeit mehr in's Detail gehen, als bei den folgenden, weil bei den letzter« auf die erste sich bezogen werden kann und soll. ^. Die österreichische Schwallarbeit. ß. 87 . Die Schwallarbeit wurde zuerst in Ho l len stein von einigen sechzig Jahren von einem dortigen Gewerken Namens Dietrich in Anwendung gebracht, welcher selbst ein prakt sch ge- bildeter Frischmcister war; sein erster Nachfolger war Friedrich Menhard, gleichfalls ein Hammergewerk daselbst, und nach lie« sem soll der hauptgewcrtschaftliche Hammeruerwaltcr Rath gefolgt seyn. Von Höllenstein hat sich diese Arbeit allmählig auf die öster- reichischen und sieirischen Nachbarwerke verbreitet. Ve'onders rasch gmg die Verbreitung unter der Direction des Herrn Hofrath Sy« dold, welcher die Schwallarbeit auf allen hauptgewertsckaftlichen Eisenhämmern einführen ließ. Allenthalben, wo diese Frischmetho'oe mit Sachkenntniß eingefühlt wurde, war man mit den Resultaten sehr zufrieden; sie fördert die Arbeit, vermindert den Kohlaufwand und liefert das beste Draht- und Nägeleisen.
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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