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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 373 -
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Seite - 373 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 373 — «fl vom Hammerwerke aus die beiden Teitenftügel mit ange- schmiedet. 4. Radreifen. Flache, durchaus gleich breite und gleich dicke Släbe mit scharfen Kanten. Zum Beschlagen der Närer an deil Frachtwägen verwendet. Sollen aus festem, hartem Eisen gc'erliget werden, ähnlich den Radschuhen, im Ganzen jedoch curas weicher, damit sie im Gebrauche nicht so leicht sprin» gen, was an den Frachtwägen übrigens ohnedies selten ge, sckieht. Für die Kutschenräder, mit denen viel und schnell auf dem Steinpflaster der Städte herumgefahren wird, und bc< denen sich die damit Fahrenden aus einer iftern Erneue» lung des Beschlages der Räder weniger machen als aus einem einmaligen Abspringen eines Radreifes, nimmt man weiches Eisen, solche Reife werden aber schon meistens unter dem Streckhammer erzeugt. Die Radreife, wie sie unter dem Zei- lennhammel gemacht «erden, sind 2^/, bis 6 V« Zoll breit, »/, bis 1 Zoll dick, und 6 bis 9 Fuß lang; die beiden Schöpfe gewöhnlich abgesetzt. 5. Flammen (Hackenstammen). Haben die äußere Gestalt wie das Blucheisen, nur sind die Kanten abgezogen, und am dickern Ende ist kein Zäpfchen abgezaint. Werden zu verschie- denen Dingen, hauptsächlich zur kleinen Zeugarbeit, zu Ha- cken, Hauen, Schaufeln und dergleichen Werkzeugen verwen- det. Wenn daraus Artikel gemacht werden, die keine separate Vcrstählung erhalten, wie z. B. Hauen und Schaufeln, dann füllen sie aus hartem Eise» (nicht viel weicher als Tagbrän- der) gefertiget seyn; wird aber eine eigene Verstählung an- gebracht, wie bei den Hacken (Nexten), dann sollen sie weiches Eisen enthalten. Wird auf diesen Umstand nicht Rückficht genommen, so setzt sich das Wert unnölhigen Klagen aus. Mit besonderer Sorgfalt muß man bei Erzeugung jener Flammen vorgehen, die als Pfanneisen, d.i. in den Pfannschmie- den verwendet werden. Das hiezu verwendete Eisen muß sehr gut ausgeheizt, vollkommen ganz und möglichst gleichförmig, zähe und fest, aber nicht stahlartig seyn. Ein hiezu tauglicher Dachet darf weder einen rohen Durchschuß haben, noch z«
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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