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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 375 -
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wird daher nu« in beschränkter Menge gleichseitig mit den arideren Waaren angefertiget. Nird von den Faustschmiedcn zur Anfertigung verschiedener Eisenbändcr und ähnlickcr Ar- tikel Verwendet, indem sie vom startein oder schwächer» Ende dts Stabes ein geeignetes Stück mit Handhämmern herab« schmieden. Soll aus weichem, zähen Eisen grfcrtiget werden. 19. Mühlstangen. Sind quadratisch-geschmiedcte, scharfkantige Stangen, von durchaus gleicher, ^ bis '"/^ zottiger Stärke, und l» bis 10 Fuß Lange. Werden, außer zu Mühlstangen bei den Getreidemühlen, noch zu verschiedenen andern Gc« genständen verarbeitet, und aus weichem Eisen gefcrtiget. 11. Vlechflammen. Die Schmicdung ähnlich wie bei großen «adreifen; meist 4 bis 6 Zoll breit, '/« bis «/« Zoll dick, und von ziemlich unbestimmter Länge. Weiden zur Erzeugung der Schwarzbleche verwendet, und sollen aus einem sehr wei« chen, gut ausgeheizten Eisen angefertiget weiden. 12. Zainprügel. Stäbe, deren Wellen quadratisch, nach dem »ordern Ende verjüngt geschmiedet, und dann nur leichthin geschlichtet, und die Kanten abgenommen werden; am dickern End« bei "/<» am schwächer« bei "^ Zoll stark, und 3 bis 5 Fuß lang. Sollen aus ganz weichem, besenderö gut aus- gcheiztem Eisen geschmiedet werden. Jene Stücke, die sich besonders weich und gleichmäßig schmieden lassen, pflegt man zur Auszeichnung gar nicht zu schlichten, sondern die «ollen» dete Wellenschmiedung daran zu laffen, und wo man auf Drahteisen arbeitet, werden die dazu geeigneten Stücke, wie im §. 96 bei der Schwallarbeit angeführt wurde, aus» sortirt und ausgezeichnet. T>ie hauptsächlichste Verwendung der Zainprügct ist zu Nagclcisen, das vorerst unter den Zainhäm» mern zu Nagelzainen oder Zaineisen ausgezaint wird. Diese aufgezählten l2 currenten Torten beziehen sich nur aus die Grobwaaren des Eisenhammers; wird daher periodisch oder vielleicht gleichzeitig auf einem der beiden ;u einem Zerrennhammer gehörigen Frischfeuer auch auf Stahl gearbeitet, so kömmt zu die« sem Sortimente noch jenes >.'ou einem Nohstahlhammer dazu, das hauptsächlich aus Zeugmachstahl, Nchst.il)!, Hensenstahl, Mock, Garb- 25
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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