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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 379 -
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selbst die Stellt des Hammermeisters bei 4 Frischfeuern am fürst- lich Schwarzcitteig'schcn Hammerwerke zu Katsch versehen hat, ist turch diese 3 Jahre rechnungsmäßig mit 3'/« Faß oder 27Kubit< fuß Fichtenkohlen i>el- 100 Pfund Grobwaaren ausgekommen, wor< unter ein beträchtlicher Theil der Erzeugung in Sensenzeug und Noh- stahl bestanden ist, und natürlich war zu der Zeit von dem Gebrau- che erhitzter Lust und der Vorglühherde noch keine Rede, und bei den einzelnen Proben mit vorgemesscncm Kohl ist derselbe nie über I Faß gekommen. Der Calc schwankt zwischen 8 und 12 Procent, also 88 bis 92 Prccent Ausbringen. Wenn meistens Zaggeln erzeugt werden, bei denen auf die Qualität keine Rücksicht genommen wird, indem die unganzen »renigstens, wenn nicht alle, wieder Schweißhitze beim Strecken erhallt», langt man mit 8 Procent Calo aus, und kann selbst auf 7 Pceccnt herabtommen, wenn ma» die Arbeit nicht sehr beschleunigt und immer recht viel Kohlen am Feuer behält. Wenn tagcgcn größten Theils fertige Grobwaare, besonders von den wei» chern Sorten «zeugt werden muß, und die Arbeit durch starken Wind, wie durch öfteres Schlackenabstechen beschleunigt wird, kann man unter 12 Procent kaum auslangen. O. 2>ie kärntnerische Lüscharbeit mit gebratenen B la t t r l n udcr mit Kortitsch. ß. >QH. In Kärnten sind die Frischherde durchweg mit Ab- Inändcrn ausgesetzt, und im Vcden mit einem Slein oder einer ßisenplatte versehen. Die vier Seitenwände des Herdes haben eine sehr geringe Neigung nach auswärts, oft stehen sie völlig lothrecht, nur das Sintcrblech, gleichfalls ein mit den nöthigen Stichlöchern versehener Abbrand, ist in der Ncgel 1 bis 2 Zoll auswärts ge- neigt. Die Breite der Herdgrube bei der Löscharbeit beträgt 22 bis 25 Zoll (am öftesten hat sie 24 Zoll), die Länge übertrifft meist um 2 Zoll die Vreitc, bisweilen ist sie aber dieser gleich. Die Tieft des Herdes vom Formabbrand nieder beträgt 12 bis 14 Zoll, was oft auch die Höhe der gegenüberstehenden Wand ist, die Eßbant liegt aber um 2 bis 2 Zoll höher. Auf der hintern Seile steht der
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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