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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 402 -
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— 402 — zu pochenden Roheisens wie der auszustreckenden Zaggcl lonme, ganz gut mit der Ueberhitze vom Frischfeuer bewertsteüiget werden- 2. DaS Vorfrischen. ß.«»«. Vei großer Vorsicht, sehr langsamer Arbeit u»d vle- len Zuschlägen ist es zwar möglich, selbst völlig graues Roheisen durch die Ginmalschmelzcrei zu »erfrischen; allein es ergibt sich da bei ein zu großer Verlust an Kohlen und Zeit, als daß die Stab- eisenproduction auf diese Art mit Vortheil ausgeführt werden könnte. Vei schwerfrischendem, unreinem Roheisen wird deßhalb entweder vor dem eigentlichen Frlschpro^esse, wie wir ihn bei der vorausge- schickten Einmalschmclzerei kennen gelernt haben, eine Vorfrischung, d. h. theilwcise eine Reinigung vorgenommen, oder man »erfrischt dasselbe nach der deutschen Frischmethode, die wir im Nachfolgenden werden kennen lernen. Das Vorfrischcn kann auf zwei wesentlich verschiedenen Wegen ausgeführt werden, indem das Roheisen behufs der vorzunehmenden Reinigung entweder in einen flüssigen Zustand, oder nur in Glüh- hitze versetzt wird; und wenn man diese beiden Wege n>'ch einander anwendet, was in sehr beschränkten Fällen wirklich geschieht, so er- gibt sich daraus noch eine dritte Methode. Die erste dieser Metho- den wird das Raff iniren, Weißmachen oder Hartzcrren- nen des Roheisens genannt; die zweite heißt das 3'raten des Roheisens, und die dritte wollen wir das vereinte Hartzcrren- nen und Vraten des Roheisens nennen. Wir wellen diese drei Metholen in den ^ nachfolgenden Paragraphen abgesondert durch- gehen. So ferne wir, und zwar nicht ganz mit Unrecht, auch das der Sintcrarbeit eigenthümliche Glühen, Pochen und Vegicßen des Roheisens mit Wasser zu den Vorfrischmcthoden zällen wollen, würde dieses offenbar zur zweiten Methode gehören, worauf wir je- doch im Folgenden keine Rücksicht mehr zu nehmen hibcn, nach- dem wir dieser eigenthümlichen, höchst einfachen Verbreitung des Roheisens bei der Sintcrarbeit selbst gedacht haben.
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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