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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 479 -
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— 479 — Die Größe der Erzeugung auf einem hauptgewertschaftliche« Stahlhammer mit 2 Feuern und 4 Arbeitern beträgt in 16 Stun- den, während welcher Zeit tt Dachel gemacht werden, und alles zu Stahlstangen ausgeschmicdet wird, ungefähr 1l Zentner; dagegen bei Einem Feuer mit seinem eigenen Hammcrschlag und 3 Arbei- tern circa 6 '/» Zentner. Auf den gewerkschaftlichen Stahlhämmern kann man bei zwei zu Einem Hammer gehörigen Feuern und 4 Mann in 16 Stunden 12 Zentner rechnen, bei etwas weicherer Waare selbst 13 Zentner und etwas darüber, und wenn größten» theils nur Stahltolben erzeugt werden, 14 bis 15 Zentner. Der Calo schwankt zwischen 9 und 19 Procent; das letztere ist der gesetzlich passirte Gisenabbrand, der bei einig« Vorsicht nie überschritten, wohl aber oft mit 9 Procent ausgelangt wird. Der Kohlenverbrand sammt Einneb und Zufuhrsabgang be- trägt 34 bis 40 Kubikfuß meist schlechte Fichtenkohlen. Vei vorge- messenen Kohlen und einiger Wirthschaft langt man jedoch mit 32 Kubitfuß sehr leicht und bei geschlossenen Herden und erhitzter Luft nach einzelnen Versuchen selbst mit 24 bis 25 Kubitfuß aus. Was endlich den Qualitätsausfall anlangt, so rechnet man bei der Hauptgeweitschaft, daß aus 100 Zentnern Flossen mindestens erhalten weiden: 60 Zentner Nohstahl cdcr Edelstahl, mit Einrcchnung des Meisselstahles, 20 Zentner Mock, 6 Zentner Hammercisen, 4 Zentner Rohmittelzeug, und der Nest gibt 10 Zentner Eiscnverlust. Auf den übrigen Gewerkschaften findet ein großer Unterschied Statt; doch kann man im Allgemeinen sagen, daß 10 bis 20 Procent der Erzeugung im Vrucheisen und Sagbrändcrn bestehen; und von dem übrigen, was zu Sensenzeug ausgeschmicdet wird, sind "/, bis ^ als Stahl, und '/, bis '/, als Mock zu betrachten. Es gibt jedoch Stahlhammer, besonders wenn man am Schwallboden arbeitet, wo '/z der Erzeugung hartes Eisen, '/z reiner Stahl und die Hälfte Mock entfällt. 2. Die kärntnerische Rohstahlarbeit. §. l 4l Die kärntnerische Rohstahlarbeit (die übrigens auf den lrainerischen und einigen steirischcn Stahlwerken gleichfalls getroffen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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