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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Seite - 516 -
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kann der wesentliche Mangel einer Walzenlinie nicht in Abrede ge- stellt werden. Der in dieser Zeichnung weggelassene Kohlend«», befindet sich in einem Abstände von beiläufig 5 Klafter gerade ge- genüber dem Hammergebäude, und hat mit diesem eine gleiche Länge. Diese Lage des Kchlenbarns ist wegen der verminderten Feuergefahr jener vorzuziehen, wo derselbe in ein und demselteu» Gebäude mit dem Hammerwerte sich befindet. Das Maucrwert wird bei den getrennten Gebäuden zwar etwas vermehrt, dafür kann aber ler Dachstuhl, obgleich die Dachfläche dieselbe bleibt, leichter gebaut seun; das Hammcrgebäude gewinnt an Licht und Luftzug und der Raum zwischen beiden Gebäuden kann theilweise zum Ableeren des currentcn Kohlenbedarfes benützt werden. Der Raum unter der gemauerten Auf« und Abfahrtbrücke des Kohlenbarns kann recht gut als Nohciscnmagazin eingerichtet werden. Das Gebläse ist in einer eigenen Kammer lv gelegen, um dasselbe vor dem Hüttenstaube zu schützen. Jedes Stahlfeuer 15 ha seinen eigenen Hammerschlag I>, seine eigene Stahl- und Roheit senkramm X, und seinen eigenen Kohlenbehälter 5', wodurch es« möglich wird, tie Leistung eines jeden einzelnen Feuers für sich zu contreliren. Den bei jedem Feuer nöthigen Wassertrog stellt e, und die Zangcnbant für die Feuerzangen » vor; der übrige Ar- beitszeug befindet sich stets an las Essengcmäuer vor dem Form» gewclbe angelehnt. Der Zusatzhaufcn für jedes Feuer kann am be- quemsten neben dem Hammerschlage in U gelegen seyn. In l, ist die Zangenbant für die Schmicdzangcn, in c der Hartentrog für die Slahlstangen, und in »1 der Härtentrog für den Hammerzeug vorgestellt. I» (^ endlich ist die Kramm des Obermeisters oder Wcrtcbeamten angebracht. Ungeachtet des kleinen Hüttenraumes kann bei dieser Einthei- lung ein gewöhnlicher zweispänniqcr Fuhrwagen recht gut durch die Hütte fahren, was Hßin^sslaM^tzes Roheisens für den cur- »enten Bedarf, wie bei^^itM<G^eV^Mahles und andern Gele- genheiten gut zu beni
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Titel
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Untertitel
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Autor
Peter Tunner
Verlag
C. Tanzer'schen Schriften
Ort
Graz
Datum
1846
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.09 x 19.47 cm
Seiten
540
Schlagwörter
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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