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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 101 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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101 kommen. Die gcnußbare Weinbergschnecke (Ueüx wird besonders in den Kalkgegenden häufig gesammelt, und im Herbste auf dcn Markt gebracht. Am schädlichsten ist un- ter diesen Tbicren I^iinnx a^l-eztiz für Gemüsegärten. Wie allenthalben, so übertrifft auch bicr die Zahl der In - secten bei weitem jene der übrigen Thicre. Von Colccptcrcn fuhrt Grimmer aus dcn Umgebungen von Grätz allein 2626 Arten, wovon sich freilich viele nicht als selbstständige Specicö erwiesen baben, an^): eine verhaltnißinäßig eben so reichliche Ainal'l dürften auch die übrigen Ordnungen dieser gcstaltcnrci- chcn Tdierclaffe darbieten, obgleich eine der Wahrschcinlichtcit nahe kommende proportionale Zahl mit Zugrundelegung der Verzeichnisse vonPoda und Sartcri sich nicht wohl angeben läßt. Zu dcn Insecten, die durch ihre zahllose Menge, in der sie zuweilen erscheinen, die Aufmerksamkeit auf sich ;u ziehen im Stande sind, gehören unter Andern: Ilaplia (^1c:lolanl!,n) 8liu3mo5.->, die ich auf der Spitze des Schöckels am 7. Juli des Jahres 1839 beobachtete, ferner die Raupe des Kohlweiß- lings (?il.'i-i5 ci-Ätnogl), die hier nicht selten alle Obstgärten, ja selbst Waldungen entlaubt, die 1'oclnrn u^uaii^n, welche am Ausgange dcs Wintcrs in Ilrnahl alle Straßengräben in der Art bedeckt, als ob sie mit Schießpulver überschüttet wä- ren, wie dieß namentlich im Jahre 1836 das letzte Mal der Fall war; endlich auch die Zughcuschrccke, welche selbst die Gegenden von Grätz auf ihren Zügen aus dem Oriente nicht verschonte. Die Jahre «7,5, 1306, 1336 bis 1342, 1447, 147« bis 14^0, 1542 bis 1543, 1572 und 1782 werden «cn den Geschichtsschreibern als solche bezeichnet ^). Ilutcr den Polymerien sind bis jetzt nur die in Deutschland gemeineren Arten hier gefunden worden, pol^. clL8,i>u5 com^InunNiz und 5coi^,io euro^uouz gehören wcl der südlichen Steiermark an, scheinen sich aber laum bis in die Nmgegend von Grätz zu verbreiten. Die häufig mit dcn letzten Schnecrcsten auf den Feldern, Wiesen u. s. w. erschei- nenden spinncngcwebeartigen Ausbreitungen sind kein Product von Spinnen, sondern geliörcn einem Schimmel (l^üuzi, V<) /<.^ ) an. Im Jahre 1842 war er ungemein häufig und verursachte das Aussterben junger Saaten und des Rasens. >> C.H, N, Gclmmcr, Ttt'icrmarls Coleoplcrc,! mit lo« neu bcschl'icbcncn <Npcc,c2, Gral; >3,l. », 5» H. ») Ucbir die Hcuschrcll^ >,nqc >,, Steiermark von Dr, Ungcr. Steicr»,ärk. 2>tsch,jt. Ncuc 5^ 7 Ih Hs luschcl ,q S m rc>ts r,jt 5>.'^ c . Iohrg. cst
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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