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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 102 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Von den Crustaceen sind die Gattungen N.->>,n,>!,->, gemein, und in allen Pfützen, stehenden Wässern, selbst in Brunnen ni finden, ^lonuculuz ^>uz kommt nur ,»weilen, aber dann stets in größerer Menge vor. ünsinn-no-z Iilicl,aii!8 lebt auch l'ier parasitisch ans Huchsorellen. Tie Annnlaten oder Ningclwürmer sind vier durch mehrere Gattungen reprasentirt. I.unilni^uz, IInu<Iu, 1'!a- „Ali«,, Kai», liiüncliiulx!».'!!« uud (^orcliu» tonnen angeführt werden. Vlni auffallendsten unter diesen meist kleinen uud uu- ansehnlichen Tlneren ist unstreitig 'l'u!)i!'ev »iv^Iuium ^>7l,//, welcher in Nn,ahl im Schlaunnc des Grätzbaches von dort, wo er die Hauser der Iakomini'.'olstadt berührt, bil< n> seinem ?luo- fiusse in die Mur lebt. In den wärmeren Monaten, wo das Wasser dieses Vachcö beinahe versiegt, färbt dieses gesellige Tyicr den Schlamm blutrot!), so daß es das Aussehen hat, als ob Vlut darüber gegossen wäre. Nicht weniger ;avlre>ch sind auch die Helminthen über alle Tl'iere und selbst über den Menscken verbreitet. Von den Haussieren sind Hunde, Scl'wcinc, Schafe u. s. w. am ge- wöhnlichsten damit behaftet. Der Lcberegel (Niswm» n^>i>- findet sich in Schäfereien, so wie die Finne (l^sli- co!!ulo5i>e) dort ,u Hause ist, wo die Schweiue mit schlechtem Spülicht gefüttert werden. Ucbrigcns leiden Am- phibien und Fische besonders häufig, selbst Insecten an Enlo- zoen. Die bereits gesammelten auf>u;ahlcn, würde vergebliche Mühe sein, da gewiß erst der bei weitem kleinste Thcil dieser parasitischen Thicrc hier gefunden wurde. Von den sparsamen Süßwasserpolupcn kommcn meh- rere hier vor. Ii)<1>'2 virilliz und vul^gii» , so wie .^l^)^- neu» »tn^noiuiu sind im Vassin des botanischen Gartens zu- weilen vorbanden, und fehlen gewiß andern stagnircndcn Näs- sern eben so wenig. Eine größere Zahl ist von den Näderthiercn und viclmagigen Infusorien beobachtet. Von den anderwärts in Teutschland vorkommenden scheinen nicht sehr viele zu feh- len; indeß sind wir noch nicht im Stande, ein vollständiges Vcncichniß dieser mitrostopischen Tyierc ;u geben, wozu auch anderseits hier der Raum nicht vorhanden wäre.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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