Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 104 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 104 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 104 -

Bild der Seite - 104 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 104 -

104 der schweizerischen Eidgenossenschaft, und durch die ssameval- Gefällcn-Vern'altung die finanziellen (Geschäfte von ganz In- nerösterreich geleitet werden. Dieser provinziellen Wichtigkeit entsprechen auch Bauart und Anlage des Ortes, Vollszahl, Geistesbildung seiner Be- wohner, die Cultur des Vodens, die Schönbeit seiner Umge- bungen, und machen diese Stadt zu einem der angenelnnsten Aufenthaltsorte der ganzen Monarchie, deren, so wie der Vc- wohner ausführlichere Schilderung nun folgen soll,. Erster Ilbschuilt. Topographische ticsclireibung von 8. ». Anlage und Vergrößerung. Durch allmahligen Anbau in selir früher Zeit entstanden, den Anfällen roher, kriegerischer Völkerschaften des Ostens durch Jahrhunderte ausgesetzt, und erst in den letzten Iahrzchcn- den von dem Zwange eines befestigten Platzes entledigt, trägt Grätz noch immer deutlich die Merkmale all dieser verschiede- nen Wechsclfällc zur Schau, obglcich ihm die letzteren Jahre schon viel des ursprünglichen Gepräges abgestreift haben. Nn- ter den Gassen der Stadt sind die Schmidgasse, der zweite und dritte Sack, und von den Vorstädten die Viertel Lend und Mariahülf diejenigen Thcile, in deren Häusern und Hö- fen, Straßenanlage und Bauart sich noch viel Primitives vor- findet, so wie das Geidcrf und der Graben diejenigen Puncte, an denen die Stadt noch immer wie sonst unmerklich in ein Torf übergeht, obglcich das Letztere eigentlich an den äußersten Endpunctcn aller ihrer Vorstädte der Fall ist. Die innere Stadt bildet ein durch Mauern und Thore, Walle und Gräben in sich abgeschlossenes Ganzes, das sich nicht mehr in die Weite ausdehnen, sondern nur in die Höhe wachsen kann; dafür sind aber, bei der großen Ausdehnung des Weich- bildes, die Vorstädte einer um so größeren Erweiterung fähig, und haben diese bereits längst begonnen, so wie sie solche denn auch noch rastlos fortsetzen. Wie rasch sie diese Vahn verfolgen, ersieht man am deutlichsten aus der Vermehrung der Häuser- , l ! —
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz