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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 109 -
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Seite - 109 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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109 Zeiten U>r Verschönerung einzelner Stadtthcile gcsclielien sein, das Meiste während der Regierung des Herzogs Karl II. und seines glaubcnscifrigen Schnes, K. Ferdinand I I , wie solches die geschichtliche Einleitung bereits nachgewiesen hat. Seit jener Zeit dürfte Gräh seine Gestalt durch andcrtlialb Jahrhun- derte wenig verändert baben. Noch im I. 1827 konnte man der Vefestigrings - Tlnirme') und Bogengänge"), Zwinger ^) und Maucrödungen^), der alten Tlicre ^) und der verfallenen öffentlichen Gebäude") mehre selbst in der Stadt sehen. Se. ExceUen; Franz Graf von Hartig gaben als Landes-Gouverneur l) Ein alter Bescssigungsthurm stund an der Etclle des Hasses Nr, »o hin« ter dem Theater, der erst ,»i I, !!!!» ganz abgetragivn wurde Zwischen dem zweiten und dritten Gackc beengte e,n altes «Vtadtthorgebaude, las innere Sackchor genannt, oic Passage, welches der Magistrat mit Gub,'Bewilligung vom >o Juni >2?i, Z, zz«7, erkaufte, «dtragen un» so diesen enge» Durchgang delcutcno erwcttcrn !>eü, l) E>n s^IGcr ül'crw?>l>te oorlem l,,e obere Vurgcrqassc unV führte in <wc> St>?ct!verken lidereinan^er auö dem PrlestlrhallZ^edallde ln die D>.'!N' klrche. <^ r irur^e <n> I. lU3l ad^et'r^chen und dadurch die freie Anilchc der Fa^adc des Mausoleums gewonnen, ilus «le,che We,le zoa, sich auch an der Le,>fa,n s>1>en 'Vapicrial>r>k über d>e Hau>,'lcommerz>a!slr>,!!c, welche zur N3>cner - L>nie sukrl, e,n kol,erner Verlnndunqsqanq, der d>e Ol>enwallcrnn,l,le nnt de», Vrauhause rerban?, dav >>,r ,i>aenul!er !,egt. Auch dieser Wanq würde ,,n I, >»33 beseni^el, zur Vr>re,!erun^ der Strafe ei» lhe,! des alten Brauhauses al'^elragen unl> lurch ?!eul>auten auch d,ese Webend der Lend verschönere. ') Noch im Jahre >N?5 bestand hinter dem sogenannten Viccdomliausc, wel« ches den nördlichsten Thc,l des Fran^ensplahes emnahm und in, Jahre <H5« erbaut worden war, zwischen diesen, und ocni KarmeUlerpla!,^ ein Tlie,! des ältesten Stadtgrabens, der ,m I. l««z Mittelst der Aus, fuhrung cmeb sehr l'retten Dammes au«aen>ll< und dadurch der noih,« sse Pla>; !ur d,c Verstellung ler Harl,ga>>!>e gewonnen wurde; doch sieht man den alten Zwinger auch heul zu Tag» hinter dem Vallgasi» chen noch deutlich, «> Line solche zog sich noch im I. >«:« im Süden lcs Tummelplatzes dahin) da wo >ei;t d,e schouen Häuser Nr, >i —<8 sich rrhedcn, stand damals die alte Stadtmauer, so wie sie Herzog Karl II halte aussliliren lassen, und noch nl!t gcu'ahrt man einige ihrer Trümmer hinter unen Heu- sern der Hartiggaffe, welche d,e östliche Ke,te derselben bilden, so w>e man >m !iiall!'auc>gas!c!!en noch einen Theil jenes alten geniauerten Ganges !,eht, der e,„st aus der Burg in da- Schlos, auf dem Verge führte, Bruchstücke deb alten Stadtwalles und dcrZwinger kann man auch in den Hosen lener Hauser sehen, welche den südlichen lheil desjtarmclilerplayes c>nfassen. 5) Als ein Denkmal ler alteren Stadigränzc steht »och imnicr unversehrt das sogenannte innere Pauluslhorgcbaude, durch dessen gewölbte Rau> me der >n der Geschichte erwähnte bedeckte Gang aus der Vurg auf den Schloüberg fuhrt, der dort noch besehen werden kann. 6) Von der Art war damals das alte Vicedomhaus am Franzensplahc, das zwar »och bewohnbar, dennoch in ferne Zeiten der Vergangenheit zu- ruckücrseljte, da es >,>on Friedrich III, erbaut worden, >n der letzteren Zeit der k, k, Dom.nne» i I,,spect,on zun, Amts-^ocale diente. Mit aller- höchster Bewilligung vom ,». Mai >«'<? für «oo» ss. F. NI, oon den Stande» käuflich an sich gebracht, und >,» I. ,«'» be, Gelegenheit der Rcgulirung des Fra»ze»sp!al;cs abgetragcii wurde. (5>ne eigentliche Rume ,»>ar da» alte Mcs!,ng«mtögebaul?e, welches erst ,n den I. ,U;^ und !>!,<> ideils abgetraaen und theils umgebaut und hierdurch e,,,e neue Verd,»düng der Vurqgassc u,,i dem Zranzenzthore gewönne» wurlc. "
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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