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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 111 -
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Seite - 111 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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111 Plätze und 167 Gaffen auf die Vorstädte, die übrigen auf die innere Stadt kominen. Weder )cne nocb dicfc sind nach dem Zuge der geraden Linie und mit Rücksicht auf Bequemlichkeit angelegt; im Gegcntheile sieht man es allen noch recht deut- lich an, das! sie der Zufall, die Laune der Hausbesitzer und das augenblickliche Pedürfniß Eiinelner geschaffen habe, daher man denn auch hier, wie in so vielen anderen Städten des Mittelalters, eine regelmäßige, ganz gerade Straße und einen sckönen Platz vergebens sucht. Manche derselben, wie z. V. die Unter- und Obcr-Ncsenbcrggasse, sind eigentlich nur mit Häusern besetzte Hehl- oder förmliche Feldwege, längs deren sich vereinzelte Gebäude dabinziehen, wodurch freilich Gräh andererseits einen ganz cigcnthümlichcn Nciz erhält, den man in derselben Art nur bei Prag, Heidelberg und einigen ande» rcn Städten wieder findet. Unter allen Plätzen ist der jüngste, der nach weiland Sr. Maj. Kaiser Frain l benannte, aucli der regelmäßigste und hübsclicste, und unter den Gassen zeichnen sich allein jene der Iakcmini-Vcrstadt dadurch aus, daß in ihrer Anlage das Bauen nach der geraden Linie befolgt worden ist, daher dieser Theil von Grätz auch den besten Eindruck auf den Fremden macht. Tiefe und die Ncitschul-, Glciodcrfer-, Zimendorfgasse sind zugleich breiter gehalten, wodurch die Quartiere auch licktcr werden. Tiefe Eigenheit und ihre reinere Luft, freiere Lage, die zweckmäßigere Ginthcilung der Wohnungen und deren Neu- heit ziehen alle sich hier ansiedelnden Fremden an und auch viele Einheimische mehr und mehr ans der Stadt heraus, so daß dort in den engen und dunkeln Gassen der leerstehenden Quartiere immer mehre werden. Ihre Zahl bclicf sich am Ende des Jahres 1842 auf 286 ') . 8 «- Zahl und Beschaffenheit dcr Häuscr. Mit Ausschluß von 14 bereits mit Hausnummern verse- henen Baustellen und ohne die erst im Baue begriffenen Häuser zählte Grätz am Ende des I. 1842 im Umfange des Weiäi- bildes 303« Häuser, die aber in Ansehung der Zahl der Stcck- >> Davon kann'» auf dir imnrc Eladt 63, u>il> >>uf lic ü Viertel der Vor- städte <l,'nn la5 Nicrtcl Kalrarienbcrg >,atlc deren feme, «?: leer stc- benoe WohniMqcn, n.n»!,Hi >„> Vierte! Graben «i>! St. Leonharü:»; Wr,es 31; M.,r,a Hül! '5; El,fadell) l ' ! I,,lc>mm> !?i Lenl l l ; Gr^y- dach »ii Sch>-"'gelg>,sse «; Gc,d°rl 5 uno Karlau 2.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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