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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 114 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Schornsteine gewöhnlich so gebaut, daß der Rauch nur müh- sam seinen Ausweg findet; die Hosqnartierc dunkel, noch dunk- ler die Wolmungen des Erdgeschosses; die Treppen finster und steil, meist von Hol',, zur Nachteil selten beleuchtet und au Orten angebracht, wo sie den nötlngen Raum u> wohnlicher Verthcilung der Gemacher wegnehmen; die Keller seicht, dar- um meist schlecht, und gegen Hitze und Kälte nicht genug verwahrt; die einzelne Haustheilc mit einander verbindenden Gange gewöhnlich von Hol; und die Eisensproffen der Gelän- der niweilen so weit von einander entfernt, dasi Binder leicht durchfallen können; die Aborte entlich oft gan, entlegen, licht- los oder unrein ^). Der Wert!) aller Gebäude der Stadt Gräh und der Vor- städte, mit Ausnahme derjenigen 80 öffentlichen Gebäude, Spi- täler, Klöster :c., welche nach den hierüber erlassenen Verord- nungen stets steuerfrei bleiben und für die auch lein Zins fatirt wird °), läßt sich auf 13,503,823 fl. 52 kr. ss. M. be- reckncn, wobei das fatirte Zinserträgniß von 709,190 fi. 58 kr. E. M. zur Vafis angenommen, ein 30pctiger Betrag von Aus- lagen abgeschlagen worden ist u.s. w.^). Der Wertl, der öffentli- chen Gebäude, Kirchen, Klöster >c. berechnet sich auf ungefähr 5,490,900 fi. C. M.; somit steigt der Wert!) sämmtlicher Ge- bäude dieser Stadt auf 18,993,823 st. 52 kr. C. M. 8 5. Bezeichnung der Straßen und Häuser. Eine große Bequemlichkeit für Fremde und Einheimische ist überall und so auch hier die Numerirung der Häuser und die Bezeichnung der Straßen und Plätze durch Aufschriften. Die erstcrc wurde in Grätz schon im I. 1770 eingeführt, im Anfange dieses Jahrhunderts mit dem neueren Conscriptions-- und Recrutirungs-Systeme vom 25. Ott. 1804 verbessert, und «) Zur Ves°r»erung der Neinlickleit der Abbitte und Benutzung ihrer Ab- falle dcstehen seit 0em I >«'» ,n ,2» Hausen i«° drsonlü'rc Vorr,ch, tungcn, 0,c, !>,« auf c,m>,e Kasernen un» las RaOchaus, welche ^>,el weniger zwectmafilqe sogenannte Lavomer'sche lll>l^>lle ha^en, ourch- aus nach üer Pr,»,lcg!rten srfinlung Des Herrn lln!»n Sa>Uer emge- richtet sind. «) Der Z,ns «er »° öffentlichen Webäuüe ohne eie Kirchen und Kapellen ist amtlich zu 53.«»8 ft. 8. Vl beanschlagt worüen. ') Nach den ,m I, >l'l für las Ver,rallunq«>a!,r >»<: von Ven Hauseiqen- lhumern eingereichten Zin-iasnone» delragcn die Zinsen ver sammtli- chen Vermal c,ner Nesteurung unterliegenden Hauscr von ganz Wray l>3,«7« fi. ,, Ir. E. 2N., wozu noch l,c Zmscn 0er ,m Jahre >U,3 noch « steuerfreien Hauser Mit °,,«l» fi. >' t l . E. M. kommen. i
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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