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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 123 -
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Seite - 123 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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ß 123 die unbrauchbar gewordenen durch neue ni ersetzen, und schien nur eingefübrt zu sein, um besser erkennen ni tonnen, wie finster es eigentlich noch überall auf den Straßen und öffent- lichen Plätzen sei. Diese Art der Straßenbeleuchtung wurde eben nicht bedeutend von den zahlreichen Lampchen unterstützt, die an den Vorabenden der Sonn- und hoben Festtage vor den Marien- und anderen Heiligenbildern ihr einsames Licht leuchten ließen. Im I> 1792') wurde zwar die Einführung einer voll- kcmmneren Beleuchtung durch viereckige Laternen, zu welchem Ende die Hauseigentümer mit einer Steuer belegt werden, und die Aufstellung von 25 bewaffneten Annindern, welche außerdem auch noch die Polizei - Wache in Handhabung der Sicherheit zu unterstützen verpflichtet werden sollten, angekün- digt, aber wegen Mangels eines hinreichenden Fonds nicht aufgeführt. Erst am Ende des Ialires 1890 °) ging die Stadtbeleuchtung, welche jedoch damals noch auf dir innere Stadt beschränkt blieb, bloß -459 Laternen umfaßte, nur bis zwei Nhr Nachts ,u währen hatte und in mondhellen Näch- ten gänzlich unterblieb, in die Hand der Polizei-Tirection über, welche sie aber durch Pachter bestreiten ließ^), denen für jede Laterne ein Betrag vcn 7 st. 45 kr. be;ablt wurde ->). Es wird in jenen Zeiten in den amtlichen Erlassen geklagt, daß der beträchtliche Beisatz von Pech und anderen unechten Materialien die Lampen bald nach dem Anzünden wieder er- löschen mache, und daß in Vollmcndsnachlen auch bei wclten- uuuogenem Himmel die Beleuchtung unterbleibe u. dgl. m., woraus man den Zustand der damaligen Straßenbeleuchtung deutlich ersehen kann. Vom 1. Jänner 1893 an mußte der Siadlmagistrat die Beleuchtung in seine Obsorge nebmen^), nachdem jedoch nach aufgehobenem Illuminationsaufschlage (der aber erst am letz- ten Mai des I. 1Ul2 aufborte) noch früher zur Gründung eines Beleuchtungsfonds die Abgabe eines Kreuzers vom Zins- »> Durch Kre^anuz-Kurrende vom >. Mai l?z«. «) In Folge hoher Gub Verordnung vom 15. 2ct >8»<>, Z. li,z->«. 2> Unb.'fohlcn turch H?f?>°crc! vom ,?. März >»^<>, D" Verpachtung wurle bcrc,iz tucch t,c H^',, Veroronunzcn vom »2. 2)!>>rz und », V!a> >?3i angeordnet, aber >nchl ausgeführt. «) Zur Bestre>!u»g der Kosten trugen eie Landssänlc «»<>, Vie Slaölfaffe 30» N bc>, unü »ngefadr l3«o — 3«»» N, brachte der «U! U»lchl>ll ge- legte sogenannte Illu,n>nat>ons - Aufschlag eu>. 5> In Folgc hoher Oubern, Verordnung vom »?. Nov. ,8»l.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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