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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 127 -
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Seite - 127 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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12? 5 tencanäle 459 Vz Klafter'). Für das Jahr 1843 sind aber« mals 459^4 Klafter zur weiteren Ausfülirung beantragt, wel- che mit 9983 fl. 2')'^ kr. Kosten berechnet sind, mit die Sei- tengassen des Franciscaner- und Hauptwachplatzes, die Vürger- und die St. Lconhardergaffc umsaffcn werden. 8» «» Reinigung der Straßen. Gleich der Beleuchtung und «Pflasterung hat auch die Reinlichkeit der Straßen und öffentlichen Plätze scwol durch die Herstellung unterirdischer Abmgscanale, als auch durch das Anbringen von Dachrinnen an den Häusern"), die vermehrte Aufsicht auf das Ke»ren und Begießen der Straßen^), das Aufräumen des Mistes und die zweckmäßigere Auswal'l der Stur;plätze für den Kehricht sehr viel gewonnen, so daß man gegenwärtig nicht mehr, wie noch vor einigen Ialnen über Ilnreinlichkeit zu klagen gegründete "Ursache hat, obgleich Grätz noch immer nicht nachgerühmt werden kann, daß es in die Reihe der reinlichsten Städte gehöre. Doch darf man in Vc- urthcilung der Vergangenheit auch nicht unbillig sein, denn erst seit der Erbauung der Canäle ist es möglich geworden, die Straßen trocken zu legen und rein zu halten, das Hin- auswerfen des Nnraths abzustellen, eine solidere Straßenpsta- sterung herzustellen und die Beschädigung desselben durch das häufige Aufliauen des Eises hintalnul'alten. Für Diejenigen, welche auch heute noch über Mangel an Reinlichkeit klagen, dürfte es nicht ebne Nutzen sein, sich das Gemälde jenes Bil- des ins Gcdächtuiß zurückzurufen, das Grätz noch vor kaum fünf Jahren darbot. Damals war die Mitte aller Straßen, selbst die Herren» gösse nicht ausgenommen, durch unbedeckte Rinnsale zur Auf- nahme und Ableitung des aus allen Häusern offen abfließen- den schmutzigen Gcffenwaffers verunstaltet, das, in allen Far- »> Von d,eser summe haben Private 8«<> ss. :» kr., das Acrarium 2:?l ff. 5U kr, die Hiande «,,oz» ss. <« >,, fr, und die Sl«l>tgcm»'>nde :>,35! ft, «!1« !r, E, M, >,cira>ic,>. 1) Durch V,e lr>',sa»>!!>Hc T!l'rordnunq »om >9, I,m> >2?«, 3 82»», wurde lur das Anbrm.^n vo» Dachrinnen den Hause>gcnt>>un>ern em drc>> <ahr,gcr lermxi gi^^l'cn. 2) In Folge cmer Vrrordnun., des Gräher-Kreisamics vom <«, Mai <2«Z, 3- >»,o«8, soll,n ,» den Sommermonaten vom >5, V!a> los >,;. Sep- temder ,eden Jahres d,e besuchtesten Waffen und Pla^e ta>il>ch Moc- Nen und AI>ent5 not frischen, remem Wasser bespritzt und die Troi- < uder!)au>'t i l , allen Zeilen rem aekchri werden. z «
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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