Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 135 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 135 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 135 -

Bild der Seite - 135 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 135 -

135 dischen Vildungsanstalt dos Ioanneums voriibcr, gelangt man durch die Neutliorgassc nun Neuthcr, welches ein weitläu- figes und bcwcbutcs (Gebäude von ;wci Stockwerken (Nr. 42?) tragt, erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, als Herzog Karl II. die neuen Festungswerke errichtete, erbaut wurde, und durch seine raucherige Wölbung—die einen Mili- tärwachposten ;ur Ablesung der Schildwachen der benachbarten k. k. Militär-^ekonomie-Ccmmission (Nr. 423) beherbergt — auf das kleine Olacis, >u Witbalm's Coliseum und rechts ab auch ;ur unteren Murbrückc geleitet. Von ihm nur durch die weite Fläche des Icanncums-Gar- tens, den ein einfaches niedriges Eisengittcr einschließt, getrennt, zeigt sich ostwärts das Eisenthcr, das in alten Zeiten das Nngarlhor hieß. Es bestellt aus einer weiten lichten Wölbung, wodurch die beiden Thcrscitcn auseinander gehalten und mit einander auch wieder verbunden werden, über die sich ein klei- nes, altertliüniliches, in der Art eines Giebels gehaltenes, zwei Stockwerke bohes Häuschen erliebt, das einige Arreste der k. k. Polizei-Tirettion enthält, und schon seit dem I. 1595 im Besitze der Stände sich befindet, welche auch die links dicht vor dem Thore sich erhebende Polneikaserne im I. 1825 neu erbauen ließen, nachdem ein Tbcil des zu weit vorspringenden Bollwerkes früber abgetragen worden war. Unter diesem Haus- aufsätze öffnet sich beiderseits, zwischen ;wci für Fußgänger be- stimmten niedrigeren Thüreu, ein im rustiten Stt'le angelegtes Fahnhor, davon das der Stadt zugekehrte ohne allen Schmuck ist, während das der Iakcminivcrstadt zugewendete Thor über »dem Bogen folgende Inschrift trägt: N O 51 n. I'. l». I'.
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz