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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 137 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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z auf gleiche Weise war dieses Thor vor und nach ihm auch sonst noch oft Zeuge der festlichen Einzüge der geliebten oder ge- fürä'leten Landesherren. Das nächste Thor der südlichen Stadtscite ist das, erst im I. 1836 mit einem Kostcnauswandc von 5677 st. C. M. neu erbaute Franzensthor'), welches aus der Vurg- und Tummelplatzgasse der Stadt über den Ravclinplatz des großen Glacis uim evangelischen Vcthaus und in den Münzgraben hinaufführt. Zwischen zwei hohe einander nahe gegenüber stehende Häuser eingezwängt, erscheint der von dorischen Nandpfeileru eingefaßte und auch im Rustico gehaltene Vogcn, aus dem es bestellt, etwas zu gedrückt, als daß es einen angenehmen Ein- druck ;u machen geeignet wäre. Dem Glacis zeigt es die Auf- schrift : und der Stadt nur die einfache Iahrzahl: Die oberste Platte des Thorcs ist so eingerichtet, daß sie ein größeres Slaudbilv tragen kann, das aber bis jetzt noch fehlt. Von Osten her eröffnet das Vurgthor den Eintritt in die Stadt durch einen sehr alten Spitzbogen, über den sich ein neueres ebenfalls zwei Stockwerke hohes Gebäude erliebt, das ;ur kaiserlichen Vurg gehört. Dieses tritt gegen die Esplanade weit über den Thorbogen hinaus, so daß dessen unterste Arca- den eine Art Porhalle desselben bilden, über der sich durch Glasfenstcr geschützte Vogenreihcn in uvci Stockwerken über ein- ander Zeigen, deren untere einen mit der Wohnung des Gouver- neurs ',usam!nenl'äugl'nden Wintergarten, jene des zweiten Stock- werkes die Registratur des Gubernial-Präsidiums enthält. Dieses Thor ist sehr alt, mag schon zur Zeit der Herzoge aus dem Hause der Grafen von Vabenberg erbaut worden sein, wurde im I. 1479 wegen der drohenden Türkcngefahr geschlos- sen (sielie S. 5), erst im I. 1787 wieder eröffnet und mit einer Brücke verscben, die man im I. 1832 durch einen Damm ersetzte, in dem die Stände im I. 1837 eine Eisgrube anleg- ten. Von diesem Thore führt eine breite mit Alleen eingefaßte lcs^ Summe kostete das Thor mit Vinrcchnung der 0cr bcnachl'artt'n Grun!?: und hauZocsstzcr! I,c crfordcUch vu»>isca„alc auücrücm noch «8i5 si, un0 t>,e m> Jahre 121» voq, mcnc Regierung eez »nleren Tl»c,!s ^er Nurggasse >2:« ff. «3.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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