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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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unter ih>n endlich auf dem Gesimse, welches den Giebel trägt: Nahrhaft entzückend ist der Anblick, dessen man sich bei dem Heraustreten aus diesem Thcre erfreuet, indem sich jen- seit der Kettenbrücke unv über der Mur, >.'om Plawutsch an hinter der (>>östinger Schlcsirninc und der Thalenge nächst der Weinzcttclbrücke hinn'eg, bis herüber zum Nanach, dem Älachbar- bcrgc des bol'ercn Schöckcls, ein Kranz von Alpen, die sich in mehrfacher Reihe über einander aufbauen, entfaltet, wie man ihn nicht leicht irgendwo anders schöner selicn kann; der ;udem in den der .Kettenbrücke '»nächst liegenden (V>cl'än?cn, unter denen sich besonders die kaiserliche Schwimmschule auszeichnet, einen würdigen Verdergrund hat"). Im Innern der Ztadt, Zuoberst in der Spcrgasse besteht außerdem ncch eines der älteren Stadtthore ans iener Zeit, in der ncch der Karincliterplatz und die Paulusthorgaffe mit Allem, was sich jetzt dort zeigt, außerhalb der Stadtmauern lagen, oder eigentlich gar nock nickt erbauet waren, nämlich das innere Paulusthcr. Dieses bestand schon im Ialne 14-lN, ist aber offenbar viel alter, und besteht in einer einfa- chen Spi!;l'ogcnwclbung, worüber sich ein neues Gebäude von mehren Stockwerken erhebt, davon aber der der Stadt zugekehrte Theil offenbar sehr alt ist, und über einem neueren ivresccbil- de, das Cyristmn den Herrn auf seinem (>>ange nach dem Kal- '.'arienberge darstellt, den auf mächtigen Kragsteinen rulienlen Vcrbinduugsgang zeigt, der einst ans der Vurg in das Verg- schlcß führte, schon im I. 1140 da gewesen sein soll, und von dem ein Thcil jetzt noch entblostt im Vallgäßchen n» sehen ist. Dieses Thor bezeichnet von dieser Seite am deutlichsten die Stadtgränze vor dem Regierungsantritte des Herzogs Karl II. l) Die laleinischc Inschrift hcillt: Im Jahre »es Herrn Ferdinand II. röm Kalscr allczc,t Mchrcr ües Ncich«. ») Der üci» W>rkc bciqcgcbcne Stahlst,ch not dcr Ansicht 0>r K zeigt ungefähr l»e<cll>e Ansicht, l,e »,an r°r l,cs>>» ld«re hat
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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