Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 141 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 141 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 141 -

Bild der Seite - 141 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 141 -

. 8- « Stadtplan u»d Anlage. Die Stadt Grätz ist zu alt, um in ihr auf eine zweck- mäßige Eintheilung der Plätze und Gaffen, und auf eine regel- mäßige Bauart der Häuser rechnen zu können. Gleich den mei- sten anderen Städten, welche den früliesten Zeiten des Mittel- alters ihre Gründung und ihren Ausbau verdanken, ist auch Grätz nichts weniger als eine hübsche, freundliche, cdcr auch nur regelmäßige Stadt; sie besitzt vielmehr der breiten und zugleich geraden Straßen beinahe gar keine, aber dafür um so mehre enge, krumme und winkelige Gaffen und kleine, unregelmäßige platzartigc Naume. Dennoch gewahrt mau sehr bald, daß in ihr alle Hauptstraßenzüge eine Richtung nelnnen, die — bei einiger Aufmerksamkeit im Nmbaue alter, baufälli- ger Häuser, mit Zugrundelegung eines regelmäßigen Stadt- planes, wclckcr dereinst verwirklichet erscheinen soll — es mög- lich macht, Grätz mit der Zeit in eine peinlich regelmäßige Stadt umzuwandeln. Sieben Gaffenzüge (jene der Burg-, Bürger-, Hchlcffer- und Färber-, Herren-, Schmid-, Rauber- und Ncuthor-Gaffe) liegen, wenn gleich eben nicht in gera- der Linie und in etwas tivergircnder Richtung, neben einan- der, ziel'en sich von Süden und Südwesten nach Norden bis an den i>-uß des Schloßderges oder in dessen Nähe dahin, und stehen untereinander durch Quergaffen und Turchhäuscr"), de- ren es in der Stadt nicht wenige gibt (10), unter einander in Verbindung, so daß man nirgend einen weiten Umweg zu machen braucht, um aus einem Straßcnzuge in den andern zu gelangen. Mit einiger Nachlnilfc ließen sich mit der Zeit aus diesen Gassenzügcn recht hübsche Parallel - Straßen, so weit diese in einer sehr alten Stadt überhaupt möglich sind, herstellen, woraus auch die Gesundheit der Bewohner keinen geringen Nutzen ziehen würde. Vorläufig ist dazu freilich we- nig Aussicht vorhanden; doch ist es Pflicht, auch daran bei Zeilen zu denken, und an die Ausführung des als heilsam Er- kannten srül,;eiiig Hand anzulegen. >> I» dn'ser Zah! sind nur lil'icmqcn cntkattc'N, wclchc allqcim'm zum Durch- gang dcnuyl wcr?l'n, ,,,cht al'cr anocrc, w,c z, N, las A>'l>,!)ans, das(iommcnoe-Haus, ?" Umv^rmat, das General-lZonimanlo u. s. w>, d,e nur stltc» zur Abkürzung 0cz Wca.eS gebraucht wcrocn.
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz