Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Chroniken
Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 150 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 150 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Bild der Seite - 150 -

Bild der Seite - 150 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

Text der Seite - 150 -

die cliemaligc Kapuzinerkirchc und das Kloster der barmber^i- gcn Schwestern liegen. Die Stcmpfergasse, nack einer bürgerlichen Familie des sech^cl'nlen Iahrl'underls benannt, ^>ich„rt das Praten- gever'sche Haus (Nr. 139) (siehe S. 2) und die Lcutam'sche Buchdrücke«! aus. Die Färbergassc erwählte Herzog Karl I I . , um in ihr im I. 15,74 den Grund zu einem neuen Seminariums- Gebaudc ;u legen, welches nachher Ferdinanden«: (Nr. 122) genannt wurde, und jetzt die deutschen Normal-Hauptschulen beherbergt. Die Nurgassc enthält in ihrem rechten Seitengäßchen das Paradcis (siehe S. 116), das nach Vertreibung der Pro- testanten im I. 1602 von der Henoginn Witwe Karls I I . , Maria, in ein Kloster der Nonnen der heil. Klara zu Allen- heiligen verwandelt wurde. In der Ncuthorgasse, welche das aufgehobene Kloster der Karmeliterinnen (jetzt die k. k. Militär-Montours-Oeco- nomie-Commission (Nr. 42,j) enthält, legen an Wochenmarkt- tagen, besonders aber im Fasching, die '^andiente und Stech- '.'ichschlächter Speck, Sänreineschmal; und Sclchsteisch zum Verkaufe aus. Mehre Gassen haben im Laufe der Jahre ihre früheren Namen umgetauscht; so z. V. hiesicn die Jungfern- und Fraucngassc die obere und untere Iudengasse, das Land- hausaäßchen wurde noch im Iabre l72^ dao Vadgaffel ge- nannt; die Postgasse die kleine Schniidgaffe; das Aadgäß- chen die Admontergasse; das Dauidgäßchen führte den Na- men Hölle und Höllgassel; das Neue Weltgäßchcn jenen des Fürstengasseis; die Fliegengassc hieß das obere und die Vindcrgassc das unlere ^ürgcrgasscl u. s. w. 8. 7. Gebäude . Das Aeußere der meisten Gebäude, das vordem düster und räucherig war, hat seit einer Reihe von wenigen Jahren an Freundlichkeit bedeutend gewonnen, und dadurch auch die Stadt selbst ein viel heitereres und jugendlicheres Ansehen er- langt. Am wenigsten zeitgemäß umgebaut sind die Häuser in der Cchmidgasse, allwo das Innere der meisten Gebäude noch immer mittelalterlich enge, finster und Zuweilen wahrhaft ab- K schleckend ist. Dort findet man noch Thorwege, die wahren Höh- lt >«Ms
zurück zum  Buch Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung"
Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Grätz