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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 153 -
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Seite - 153 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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153 er wurde schon im I. 1449 aufgeführt, und der jüngste ein dem Bogen zunächst liegender Theil der Stiege, welche in die oberen Oratorien führt. Während des Baues und bis zur Vollendung desselben wurde die Pfarre auf die Kirche zum beil. Paul am Berge cder am Walde übertragen und erst im I. 1493 wieder bierber zurückversetzt. In die Zeit K. Maximi- lians I. cder seines unmittelbaren Nachfolgers scheinen die herr- lichen Wandgemälde zu gehören, welche noch immer an der Außenwand der Kirche zu seben sind. Im I. 1577 crl,ob Erchenog Karl II. kraft einer Vulle Papst Gregor XIII. die alte Pfarrkirche nun heil. Aeg'.'dius zu seiner Hoftirche und übergab sie den Jesuiten. Die Pfarre wurde einstweilen in die nebenstehende Katharincnkapelle und erst später mit Erlaubniß des Enbischcfs von Salzburg in die Kirche zum heil. Vlut in der Herrengassc übertragen. Der ganz vergoldete Hochaltar wurde im I. 1692 von der Erzhcr« zoginn Maria Anna aus Hclz aufgeführt, aber erst 1733 in die gegenwärt,ge Gestalt gebracht. Am 7. Mai 1617 wurden unter K. Ferdinand l l . die beiden Ncliquienschreine, die sich am Eingange in das Obor befinden, hier feierlich beigesetzt; im I. 1619 der an die istliche Hauptwand des Schiffes angelernte rechte Seitenaltar von Gottfried Freiherr« von Stadl errichtet, und am 2. Juli des folgenden Jahres die zwei an den beiden vordersten Pfeilern angebrachten Altäre von Iatcb II,, Bischof von Scckau, eingeweiht. Die erste Seitenlapelle links ließ Tho- mas, Bischof von Laibach und Statthalter zu Grätz, erbauen, in demselben Jahre Gößbert Vos; von Vossenburg aus Amster- dam, welcher K. Ferdinands II, Ratli und Leibarzt war, auch die gegenüberstehende Scitenkapclle errichten, und im Jahre 1631 Sigmund Friedrich Graf von Trautmannsdorf den Haupt- seitenaltar der linken Wand auffübren. Da der alte steinerne Thurm schon sel,r baufällig war, ließ man ihn im I. 1651 abtragen und durch dcn gegenwär- tigen kupfernen ersetzen, auf den am 4. Mai des I. 1663 das über einem vergoldeten Granatapfel thronende Kreuz gcsetzt wurde. Durch den Grafen Rudolph von Saurau, der K. Fer- dinands II. geheimer Räch war, wurde im I. 1659 die zweite Scitcnkapclle zur linken Hand errichtet, und am 25. November desselben Jahres durch Johann Markus, Bischof von Seckau, feierlich cingcweibt. Im I> 1667 wurde die zweite der rechten Scitenkapcllen durch den Freiherrn Abund von Inzaghi erbaut, und im darauf folgenden Jahre von dem Vischose Max Gan-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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