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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 167 -
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Seite - 167 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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findet, erstellt mau, daß das Vild erst nach dem Tode des Herzogs von der trauernden Witwe gestiftet worden sei. Die Aufschrift dieser Tafel, lautet r.ämlick folgender Massen: 1'ulll tui« »I<8 i'lüzule« et Ni» nive c»n<!i<!iui', ciü In cur!» eum 5,»!,ü >>^ ,en,<, p»i-8 »Itei«, Mor^wm, et Mxlil »,»8 i!ia fiznu« Iiadet ' ) , Das Scknitzwerk der Chorstühle und Vüchcrpultc ist eben nicht >.'on besonderem Wcrthe. — Zwischen dem Hoclialtare und der Nirchenwand führt ein enger Gang >.'on der (>>asse i>l die Sakristei. In ihm sieht man der Eingangstlmre gegenüber den Stein, welcher den Ort bezeichnet, an dem die Eingeweide des Henogs Karl II. beigesetzt worden sind. Tic Stelle der Veisetznng ist mit nachstehender Inschrift versehen: ver« !uo ennäitll luere ' ) . Beim Austritte aus dem Chore fällt der Blick zunächst beiderseits auf einen merkwürdigen, auf holiem Marmor-Pic- dcstale rubenden Reliquien-Schrein aus Ebenbol<, der mit kunstreich eingelegter Ett'enbeinardeit veniert ist, und die Ge- stalt einer antiken Tumba hat. Der auf der <5pistelseite (rechts) stehende enthalt die irdischen Neste der heiligen Vluncuginn Marentia und den Arm der heiligen Agatha; der auf der lin- ken Seite des Sckisfes angebrachte aber die Leiber der beiligen Märwrer Martinus und Viucentius. Beide hat Papst Paul V. aus dein Gottesacker der lieil. Priscilla in Rom erhoben und dem Er;her;oge ^erlmand II. übersckickt, der sie am?. Mai 16l7 hier feierlich beisetzen liest. Die Schreine sind sowol an der dem Schiffe uigekehrten Hauptstäche, als an der Seite mit Elfen- bein-Basreliefs versehen, welche Darstellungen zeigen, die auf die darin enthaltenen Reliquien gar keinen Beüig l)aben und ein viel höheres Alter als den Ansang des siebzehnten Jahr- hunderts verrathen, obgleich die beiderseitigen Vilder sich auf- >> K>nl Herzog dcr Ocstcrrcichcr und dcr Vaicrn Tll>'>h,,! sich Nlr, o fro,»mcr li!>r,stns! ,»,l dD 2urch ,1c kann 0ai> t!>t> ,^,, wc>l>er 0c»,> Kch,icc, c>c0cch Im Hu!im>'> ist imt Lc,n Bru^cr d r^ Vaicr, L r^ an^^rc Tvlil hat nur D>e lrauernoe Mulll r une nächst 0cm illiarc ü>c E>»l,ewc,ec als Pfanü, Im Ia!>le >5?» starl> ecr üurchlauchilqstc ßrzl>»r^lijtarl^on Ocsterreich :c,, l l ^ » Leichnam >» !>>r Kirche von Hcilau, >>,e E>ngcwc,üe aver hier de>gese!zi wurden.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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