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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 174 -
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Seite - 174 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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zur Hofkirche crbob, wurde die Stadtpsarrc anfänglich durch einige Zeit in dasselbe übertragen, allein noch in demselben Ialne in das Gotteshaus zum heiligen Vlut am Iudcnwege «erlegt. In diesem kaum »och zur Hälfte »ottendeten Todtenliause, das seine Ausschmückung (1689) Kaiser Leopold I, verdankt, das aber erst im I. 17 l4 unter K. Karl VI. von dem Fürst- bischöfe von Seckau, Josepl, Dominik Grafen von kamberg, als Kirche eingeweiln wurde, fand der Leichnam der am lv Mär; 1616 zu Grätz verschiedenen ersten Gemal'Iinn des Er- bauers, Maria Anna, der Tochter des Herzogs von Vaiern, seine Nudestalt; auch dac> Her! des in demselben Jal're l'icr '.'er- storbenen Er-chenogs Mar Ernest, eines Bruders Kaiser Ferdi- nands II., wurde liier be,gesel>t. Dieselbe Gruft nalnn ebenfalls den am 26. Deceinber 1619 verstorbenen vieneln>iäl'rigen erst- gebornen Eol'n Ferdinands II., den t^rUienog Iol'ann Karl, ans. Als bierauf auch Kaiser Ferdinand II. am l5. Februar 163? ;u Wien das Zeitliche gesegnet hatte, wurde sein Leich- nam ebenfalls nach Gräh übertragen und am 15. Tage des Monats März in der ersten Stunde der Nacht in dein von ihm erbauten Gotteshause feierlich beigeseht. Noch im nämli- chen Jahre kam seine Witwe Eleonora Goinaga, die Tochter des Herzogs Vincenz 1. von Mantua, aus Wien nach Grätz, um ihre Tage in der Nähe der irdischen Ucberrestc ihres kai- serlichen Gemahls zu beschließen. Von da an blieben die geweibten Näumc dieser kaiserli- chen Vegräbnißstäiie anderen Familiengliedern des Kaiserhau- ses bis zur Auwcbung der Kirche und des Klosters zu Allcn- heiligcn im Paradeis verschlossen, zu welcher Zeit der Körper der Erzhenoginn Maria, Gemahlin« Herzogs Karl II., und die Herzen des Kaisers und dieser seiner Mutter auch Hieher über- tragen wurden. In der darauf folgenden Zeit öffnete sich die kaiserliche Gruft nur im Juni des Jahres 1895 wieder, um die irdischen Neste der unglückliche», am 2. Juni in Grätz verstorbenen Prinzessin« Maria Theresia, Gräfin» von Artois, der Tochter des Königs Victor Amadeus III. von Savoyen und Mutter des Herzogs vo» Angouleme, aufmnel'men. Nach dem Verlaufe vieler Jahre, während welcher dieser geweihte Naum sich nur dem Reisenden auf Verlangen ') öff- D"se haben, wenn sie las Innere leö Mausolcum« zu besiken «nitl'lss de» an i?cr hmlcri'n Thur>' oc» GcbaudcS an,,l'br>>ch G <i,„!„,,,'s len Kustcr her!',-, ,,u rufrn odcr >1ch an »l'N Ol'l'r - M>'»»cr >i» p,>,r>ho,c ?!r, i zur cdcncn <zr0c uno rcchlcn H n o ^cn
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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