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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 177 -
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Seite - 177 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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177 Früchte-Guirlanden darstellt. Dock stebt alles, was diese Kir- che umscklicßt, vom Kleinsten bis u»n Größten, in einem in- nigen Zusammenbange und bildet gleichsam eine Apotheose des habsburgisch - österreichischen Negcntenhauses, besonders aber Ferdinands II. und Leopolds I. 'lieber der Vingangsthüre ist ein Musikchor mit einer Orgel, in derem Valustrade sich das Wappen des Dietrickstein'- schen Geschlecktes <eigt , nun Andenken an den einflußreichen Kardinal Frarn Grasen von Dietrichstein, Bischof von Olmütz, der K. Ferdinands II. getreuer Räch und Gebülfe in seinem Kampfe gegen die böhmischen und malerischen Stande und ge- gen den Protestantismus war. An der dahinter liegenden Wand sind nachstehende zwei Inschriften zu lesen: tziil»e lose i>72c>>!X!< sx!n ijti'cäoiilus >) oro und darunter das die Jahreszahl 1686 ausdrückende Chrono» graphicon: Etwas tiefer ist ein neueres Chronographiccn mit der Jahreszahl 1834: Das Tonnengewölbe über dem Sckiffe ist durch eine Reihe von allegorischen Darstellungen ausgeschmückt, die sämmtlich auf K. Leopolds I, Regierung Vc,ug haben. — Die Mitte des Gewölbes zeigt der Reihe nach folgende Fresken und zwar von der Thüre gegen das Kreuz zu, iener zunächst: Zwei Säulen, welche die darauf ruhende Mondsichel verbindet und an deren Fuß beiderseits ein gefesselter Türke sitzt; darüber schwebt der l) Marlmus Strcdoniui, ein Schleüer, trat im I. l6o« in den Jesuiten» Oroen, ^eictinete sich durid seine große Frömmigkeit aus, «erkundete schon unlcrK Ferdmano III,, mithin viele Jahre r«r dem?leq,crungs- antrtttc K Leopold l, d,e «manchen Ere,gn,ffc, welche seme Ne>i>erung spater ausrechneten, und starb zu Brunn am 2«, August des I. >«,z. Er studierte auch >n Gray »H. .I»2n»>8 Uro^v« <?» 80c. ^02«: i^a^ti Locieti»llz Jesu etc. ?ar5 111. ^s»^i,r l?5a saß. «l>2 und ^oan. Lckmiäl'« ,) Alle von Stredonius mit Verläßlichem Munde vorhergesagten Thaten des Kaisers Leopold siehst D» hier abgebildet, l) Ferdinand in seiner Freigebigkeit hals erbaut teopold rühmlichst au: ») Nach Ablauf von zweihundert Jahren ließ Kaiser Ferdinand Ruhmvoll lebcnü es schmucken (wlcderhcrstellcn).
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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