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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 179 -
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Seite - 179 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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179 Krone und Schild als dcn österreichischen bezeichneten Löwen, der triumpbirend auf erlegtem Naubwilde fufü; über ihm ragen aus den Wolken ^rci Hände Heralls, deren eine ein Schwert, die andere das Sceptcr hält, und die zugleich die von Lorbeer- zweigen umsponnene Kaiserkrone in ähnlichen Zweigen in der Schwebe erbalten, darüber die Worte: sie liex Leo vicwi- in Kozles. (So ist der königliche Löwe Sieger über seine Feinde.) — Dem rechten Seitenarme ninächst zeigt sich im vierten Bilde ein Hain, dessen Baume oben zwei aus den Wolken ragende Hände thcilcn, so daß man im Hintergründe des Waldes die von wilden Thicrcn begleitete Furie der Kabale gewahrt. Am Eingänge in den Forst zeigt sich Oesterreich, dcn mit Krone und Wappenschild als dcn österreichischen bezeichneten Löwen cinfülnend; eine Nmnphe cdcr Orpheus spielt weiter zurück Loblieder auf ihrer Zitter; oben das Motto: I^i-nudum ,^gn> <1et l'i<Iucl2 gcenam, (Das Vertrauen eröffnet auch dcn Schau- platz der Ränke.) Höchst wahrscheinlich eine Anspielung auf die bekannte ungarische Verschwörung des Zrinyi, N^dasdy und Frangipani. Längs der linken Seite der Wölbung sind folgende Sinn- bilder: Zunächst der Thüre befindet sich ein stattliches Gebäu- de, welches die kaiserliche Burg in Wien zu sein scheint, mit zwei Flügeln und dem kaiserlichen Adler am Tliore des mitt- leren Tl>eils; vor demselben stehen zwei Säulen mit Statuen, auf deren einer m lesen ist: <!c>3. l-!i>Z. I^'ß. (Joseph dem König voil Nnganl) und auf der andern: (>l>l-. ^l-cn. ^U5ti-. (Karl, Erzherzog von Oesterreich); Inschriften, davon die ei.te aus den älteren, die andere auf des Kaisers Leopold I. jün- geren Sobn sich beziehen, lieber dem Gebäude stiegt der öster- reichische Adler, der ein Buch in seinen Klauen hält. Als Auf- schrift liefet man die Worte: ^lulli^üc^i« «lat üi-in» <Iomu5 inuniiniiie ^iioüz, (Das Haus sieht fest durch dcn Schutz sei- ner vielfältigen Nachkommenschaft.) — Auf dem zweiten Vilde betrachten Oestcrreich und Deutschland durch ein Fernrohr die Gestirne am Himmel, allwo die Sonne durch den Schatten, welchen der von einem besternten Adler getragene und mit dem Buchstaben L. (Leopold) geschmückte österreichische Wappenschild wirft, den Mond verfinstert, worüber die unten stehenden Tür- ken ilir Antlitz bedecken. Die Ueberschrift lautet: Naec lumen oäemit. (Dieser benimmt ihm das Licht.) — Im nächsten Vil- de treibt das Schiff Oesterrcichs auf den empörten Wogen, wel- che von den Winden mächtig aufgeregt werden, dessen Mann- 12 '
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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