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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 182 -
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vollsten Lichte und schaut Erbarmung flehend nach Oben, «on wo sie Erlösung hofft. Das Bild macht einen guten Effect. Am Gewölbe über diesem Altäre -,cigl sich ebenfalls eine allegorische Talstellung. Die ungarische Krone iuln nämlich von einem Greisen bewacht am Boden und ist mit Dornengrbüsch ganz überdeckt, ängstlich schwebt darüber der Adler, welcher den österreichischen Wappenschild mit dem Buchstaben I.. Leo- pold) in den Klauen hält, und die Neberschrist: I>u!,iu nun n!>5<i>!(,' !ul>N!'l) (nicht olme Ungewisser Bemülmng). Au der Seitcnwand enthalt eine Nische die Büste K. Ferdinands l l l . (1637— 57), worunter eine Wage mit gekreuzte!» Sceptcr und Schwert, in deren Mitte das Kreuz stellt und die Auf- schrift: 5'll'MÄmoiNun, reAnoru>n ^die Stütze der Königrei- che) zu sehen ist. Hierdurch wird auf Emcrich Tökölu hinge- deutet, der im I. 16,^2 gegen Leopold I. von Sultan Mo- hammed IV. ;mn Könige von Nngarn erklärt wurde. Im rechten Kreuzesarme gewahrt man an der Wölbung den österreichischen Adler, welcher bereits die Königskrone hat, die er gegen Himmel führt, wo die Worte: Vuxilic, Dumini (mit Hülfe des Herrn) zu lesen sind. Die dein Hochaltare zunächst gelegene Wand enthält in der Höhe das Brustbild des K. Leopolds l, (165,7—^1705); unter ihm den toppclköpfigen gekrönten Adler, in der einen Klaue las Sccptcr und in der anderen das Schwert ballend, mit der Uebcrsckrift: ^an»i!ili cl ln»Iu5N'!2 ^durch Naib und Bemühung). Der Eingang in die kreisrunde, von einer uerlichen Kup- pel überwölbte Seitcnhalle des rechten Armcs ist durch das Ohrcnographicon: bezeichnet, welches das Jahr 1637, das Todesjahr des Kaisers, ausdrückt. Sie enthält, außer dem heiligen Grabe der Ostcr- wcche, das die Mitte der hcllertcuchteten Halle einnimmt, drei kleine gemauerte Altartische, auf deren rechtem ein sehr gutes Altarblatt lehnt, welches von Fl. Wagenschön -) und zwar vom I. 176Ü ist und den heil. Ignatius darstellt, der in priester- licher Kleidung von Engeln gegen Himmel getragen wird. Auf der Brust ruht ihm der strahlende Name Jesu, von dem ver- nichtende Vlitze auf die m Vodcn geschmetterte Ketzerei herab- >) Fcrüman» ver Zweite lcble fromm unü stard fromm. F X, Waqenschon, «cd ,u W,cn am «, Sept. »?«« , Mtglic» ücr t. t. A l ü , e ocr d,lten0cn ^ku„ste m Wien.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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