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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 193 -
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Seite - 193 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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— schützung der Stadt g^gen die «xlußscitc angelegt. Er erhebt sich in sechs Stockwerken, ist im untersten Theilc im Viereck gebaut, aus dem sich in bedeutender Höhe über der Erde ein Achteck entwickelt, das von einer kupfernen Kuppel eingedeckt ist, der eine Tttinrose alideutscher Art ;ur Unterlage des Kreu- zes dient. Er zeigt über dem Eingange die Aufschrift: Uebrigcns ist die Kirche von Außen durchaus einfach und ohne allen Schmuck. Im Innern tragen sechs achtscitige dünne und schlanke Pfeiler, je drei auf jeder Seite, das Gewölbe, welches sich in seinen Gurten chne Sims in die Pfeiler ver- liert, und bilden drei Schiffe, deren mittleres überaus breit ist, während die Seitenschiffe kaum ein Trittheil der Breite des Mittelschiffes haben. Das ganze Schiff hat eine Breite von 8 und eine Länge von 14 Klafter. Die Pfeiler sind unge- wöhnlich weit auseinander gerückt und die auf ihnen ruhenden Bogen, in denen der Spitzbogen nur leise angedeutet erscheint, sehr niedrig gebalten. Das Gewölbe ist übrigens gan; dem der Stadtpfarrkirche gleich. Das Mittelschiff ist auch an dieser Kir- che etwas, höher als die beiden Seitenschiffe. Zwei Stufen füh- ren in das 13 Klafter 2 Fuß lange und 4 Klafter 3 Fuß 6 Zoll breite und bedeutend höhere Chor, dessen Gewölbe viel einfacher ist, nur die Form von mehrfach aneinander gereihten Kreuzgewölben ;eigt; hat minder stark vortretende Gurten und um den Hochaltar am dreiseitigen Schlüsse sehr spitze und schmale Kappen. Die Gurtfortsetzungen gehen an den Wänden der Seitenschiffe Ziemlich tief herab und enden in einer Art von Kragsteinen, während sie im Chor auf eine selten vorkommen- de Weise abgeschnitten und unten rahmcnartig eingefaßt er- scheinen. Beleuchtet wird das Ganze durch siebzehn Fenster, davon jene des Schiffes nur auf der Evangclicnscite, die des Chors aber ringsherum liegen, nur mit dem Unterschiede, daß jene der linken Seite durch die Oratorien zur Hälfte gekürzt sind. Von den fünf Altären der Kirche ist nnr der Hochaltar wegen <> Durck die milecn Beiträge frommer stbl'n ist e,>'scr lburm bl.iomn'N worden Im I, ,«'« unv glücklich f V t z t m> I. >6i». ^i 13 j >
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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