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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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seines Altarblattes, das tie Himmelfalm Maria darstellt, und von dem steiermärkischen Völler Iobann Peil Hauck ^) ist, bc- merkenswert!', Ein peinlich gutes Bild, den die Wnndeinnalc empfangenden heil. Franz Serapi', enthält auch der reckte Seitcnaltar des Sckisses. An zwei Pfeilern hängen ;wci (Ge- mälde von Ignaz Kollmann^) und an der linken Scitcnwand des Sä'iffes in der Nähe des Seitenaliars ein heil. Fram de Paula von unbekannter Hand, ein VermääUnisi des Tirec- tors I. Stark. Tie Seitenkapellen besitzen nichts Merkwür- diges. Für viele 5lalholiken dürfte es jedoch von Interesse sein zu erfahren, das! die erste Kapelle zur Rechten des Tlnum- cingangs diejenige Statue enthaltet, welche die Henoginn Ma- ria Anna, die Mutter K. Ferdinands I I . , aus Baiern nach Grätz überbrachte. An die Epistclseitc der Kirche schließt sich der alte Kreuz« gang des Klosters an, der auch im Spitzbogen angelegt und gegen den kleinen Warten bin, den sein Viereck einschließt, mit kurzen aber massiven Strebepfeilern '.'erseheil ist. Er enthält unter Anderem den Eingang in die dem heil. Jakob geweintc Kapelle, welche nach einer Sage lange vor dem Kloster bestan- den haben soll, was auch die Bauart deutlich beurkundet, die roh und doch nicht ohne einige beachtungswertl'e Eigenbeiten ist. Es findet sich in ibr ;war keine Spur vom 3,'undbogen mehr f sie hat einfache Kreuzgewölbe, schmucklose Spitzbegen- fenstcr, die aber schon hoch e,npcrge;ogen sind, und kunstlose Steinmetzarbeit an den Schlußsteinen der Gewölbe, die vor- springende Gurten baben. Zuerst betritt man einen viereckigen Raum, der eine 'Art Sckiff bildet, nie Fenster gehabt ,u haben scheint, und durck eine weite Spitzbogenöffnung den Eingang in die chorartige Kapelle gestattet, welche, auf das Achteck hin- deutend , dreiseitig geschloffen ist und in diesem Scklussc die zwei eimigen ursprünglichen Fenster enthält. Tie Gurten des Gewölbes sind etwas unterhalb der Gegend, in der sie sich be- gegnen, mit Laubwerk nach Art eines Knaufes geschmückt, dar- unter wieder fortgesetzt bis zu einem stark ausgeladenen Simse, der das Kapital einer dünnen Nundsäule bildet, welche bis an den Fußboden reicht. So beurkundet denn dieser Bau, daß er nicht viel über das Ende des '.'ier;eln>ten Ialnlmnderts hinaus- leicht. — Nücksicht verdient hier nur noch der alte Lcichcnstcin «> Geboren z» Gr>>tz! lcbtc im Anfanqe ecs achlzehnl.n Iakrhundcrts «) Gcborcn dcn <6, INarz ,7,2 >,»>> gestorben den l«, März ,21? zu
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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