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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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lU? Hockenrain, dem Dompropstc Ritter von Iakomini und dem Dcmcustos Hasenhütl erkauft. Kon dem Letzter» ging sie im I. 1823 durch Testament an die Frau Antonia Grafinn von Wclsershcimb über. Diese schenkte sie im I. 1841 ihrer Toch- ter Iosepha Grafinn von Brandts. — Der akademische Got- tesdienst für die Philosophen wurde in ihr schon im letzten Iahrzehent des vorigen Jahrhunderts ') abgehalten. Später horte sie wieder auf akademische Kirche zu sein. Im I. 1824 aber machte die Frau Gräfin« von Welsershcimb durch das hochwürdige Ordinariat der hohen Landesstcllc, dem Wunsche des Erblassers gemäß, den Antrag, den akademischen Gottes- dienst für die Hörer der Philosophie wieder in dieser Kirche abhalten zu lassen, was angenomunn und im November des- selben Jahres auch ausgeführt wurde. Seit dem I. 1827, in welchem sie auch ein Geläute von drei Glocken erhielt, ist sie die Universiläts-Kiräie und es wird an Sonn- und Feiertagen in ibr derjenige katholische Gottesdienst abgehalten, dem die Schüler des Gymnasiums und nach einer allerhöchsten Anord- nung") auch die 'Akademiker beiwohnen müssen. — Das Hoch- altarbild ist von dem Grätzer-Maler I. Wonsidlcr. Die rings- um an den Wänden hängenden Bilder sind ohne Kunstwcrlh^). ss) Die Kirche zum hcil. Anton uon Padua )^ gehörte einst dem Kapuziner-Orden und hieß sonst die Kir- che der Kapuziner auf der Stiege. Sie liegt in der Paulusthcrgasse dem Gebär- und Irrenhause zunächst, befand sich aber mr Zeit ihrer Gründung außerhalb der Stadt, die damals noch durch das innere Paulnsthor begannt war. Zur Zeit der Vertreibung der protestantischen Prediger und der Ver- folgung Aller, welche der neuen Lehre anhingen, faßte Her- zog Ferdinand II. den Entschluß, die Zahl der Klöster auch noch durch ein Ordenoyaus der Kapuziner zu vermehren, und ließ in dieser Absicht den P. Laurcntius von Vrundus, einen >) I» Folge einer Hofvcrorenurui vom 2». Juli >7», Z. 25>3. «> Nach einer aUci-hochsten «lutschNciiuni, «om '». Ntarz, m<t>ie»he,!t H t ^ A l ff L Ak wohncn. öl D" K,rche z«,,, hcil. Paulus hat im Bckmc c,»c i!a,^e vo» ^ j u»ü cme Breite von ^ K>an>r. Daö Prcsdytcriu»! >st i jll»N'ter ! T lang und cbcn so l>rc>l, un> 0>c >ianze K>rchc !>»t ^^ Ktaflcr » Hchuh l Zoll Zlockcnuiaü, »l» habcn ,» ihr ,1? Pcrsoncn 3i>>uu>. Kirchlc,» >st an TI?,rtt,>>ic» nur <» dcr Früh bis ' >^« Uhr u»l a» Ins ^ Uhr on>»-'
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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