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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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einer der gewaltsamsten Stellungen, die man sich irgend den- ken kann, HieroM'mus, Leopold, Ulrich mit einem Fische auf dem Buche, und einen anderen Bischof unterscheidet, neben dem noch jugendlichen Erzherzoge Ferdinand II-, der — das Kreu;, auf dem der Orden des goldenen Vließes hängt, im Arme, den Bischofsstab in der Hand — am Vodcn kniet. Ihm zur Seite stein die Religion, durch die dreifache, mit den Wor- ten: 5'i<!ez cnlnuücn (der katholische Glaube) bezeichnete Krone und die reiche Priestertleidung kenntlich, ihn durch Dar- reichung von Kelch, Schild und Schwert zum Kampfe für den alten Glauben auffordernd'), und ihm dafür die Kaiserkrone versprechend, welche darüber schwebende Engel herbeischaffen. In der Höhe ertbeilt der Welterlöscr dem Grätzer-Schloßbcrge den Segen, welcher mit dem neuen Kloster- und Kirchengc- bäude auf einer Tasse von Engeln in der Luft schwebend ihm dargereicht, und ucn den in den Wolken herumgruppirtcn Heiligen: Katharina, Johann dem Täufer und Anton von Pa- dua cmpfolilcn wird. Die Stellung des Heilands, die Anord- nung der Haare bei ibm und dem Täufer, das in die Wol- ken gestellte Lamm und die ganze Compositicn sind weit ent- fernt, jenen Anforderungen zu entsprechen, die man an die schönen Künste mit Recht macht. Das urcitc große Altarblatt der linken Schiffscite, das ohne Nabmcn an die Wand befestigt und böchst wahrschein- lich von den Clarisscrinnen zu Allcnhciligen im Paradeis nach deren Aufbebung hierher übertragen worden ist, zeigt in der Höbe die Madonna mit dem die untere Gruppe segnenden Kinde und die beil. Clara, und in der Tiefe eine fürstliche Frau, die Mutler K. Ferdinands II., die von ihr gestiftete Kir- che sammt dem Kloster im Paradcis, worunter man die Worte erblickt: rt cl,,' iilüiiu cnniz unicam lnonl» (und meine Ein- zige aus der Hand des Hundes), zum Opfer darbringend. Hin- ter ihr steht der heil. Franciscus Seraphicus, ein höchst intc- >) Der Nand dcr lasse z,i^l V<c Worte i »<!»>>!>!>! >!<! z»«,!»»^!» ix» ot >,». „!>,!,>. i>i,,„, iSnh !>,r>>!> aus tc>ncm Hc,!>gi!>umc und scg»« s>e.> Das UN, ?,'„ P>sch>,'ibst>>I> >,cf^!iun>,>no VanD: X,,,,^>»>„,>,> ,,s>n» el ziul,,,» o! >'i»u,st!7 i„ i,,,j„,,>,,„,n n,i>>>, ,N>MN! l,l' üvllffcn »,,d dc» «Schill», und clh.I'l' d>l<! zu m,'>>nr llntcrlluyuna.», ü»0 zunächst Vcr jlronc l!,c Forts» IZllNl^ : »5»sll<' .1<! „>,>i-I<?m et 6i,do tibi l-"s^»,»<» <l»»3 IN dt'N Tod und >!<! wl-rdc c>r dn jtronc gcdenii u», dcn Kllch- !>,^>,„^l<! .1 „,D m.>l>8»' (TIcndct »uck w»g von mir »hr Wotl loltNi, um den Stanm» Vts jlrcuzcs' "! «li>,,„»,<>l ,»i,„ä<>!« <!li ,n<?i ,!,,>>> ,ct, w,roc d>n G>bo- t>» Ml,nrb Golt i» nachiorfchl'n,; endlich au> d,n> Sta»,»,c d^5 Urcu- cr von scmcr Jugend an l>n gutes und sußcs I«ch getragen hat!.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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