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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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20 l Das Hochaltarblatt stellt die heil. Dreifaltigkeit dar, scheint von Wcißtircher ;u sein, bat aber besonders im unteren Tbeilc zu stark nachgedunkelt, als daß man dasselbe in allen seinen Thcilen würdigen tonnte. Von allen Viltern dieser Kirche ist das Altarblatt des zweiten Altars der linken Seite das beste. Es ist von Rcmp '), der lange Zeit in Italien war, und stellt die von Pfeilen durchbohrt Ulsammensinkende und im Tode er- blassende heil. Ilrsula, eine Jungfrau fürstlicher Abknnft, dar. Ein lieblicher Engel hält die in reiche Atlastleider geballte und mit einem Diademe geschmückte heilige Maid, welche ihm in die Arme gesunken ist, eben noch aufrecht, während ihre Ge- fährtinnen im Hintergründe der TLuth ihrer heidnischen Ver- folger erliegen. — Endlich >.'erdieni auch noch ein unter Glas verwahrtes i)clgcmälde, das in der dritten Kapelle der rechten Seite aufgehängt ist, als ein sehr gutes Vild eine nähere Be- trachtung, nämlich ein ganz in der Art des <^2>'Ia Nolce ge- haltener heil. Joseph, dem das lieblichste Christuskind, von dem die ganze magische Beleuchtung ausgeht, in den Armen rubt. An die Kirche") stoßt das Kloster der Ursulincr-Nonnen, welches am Ende des siebzehnten Jahrhunderts durch mehre Wchlthäicr gegründet wurde. Die ersten Nonnen kamen im I. 1686") von Wien und die übrigen von Görz hierher. Sie ließen sich zuerst in der Nun'orstadt nieder, wo ihnen ein ein- faches Haus zur Wohnung angewiesen wurde, bis der gegen- wärtige Bau begonnen wurde, welcher über der Eingangspforte die Aufschrift zeigt: Die Nonnen dieses Klosters beschäftigen sich mit der Er- ziehung und dem Unterrichte der weiblichen Jugend. >) Er stulxcrto ans Kostrn les ve!'ss?r!>cn>'n H>rrn Wr^n'" I. M, u«n llt- >n I<!,!,cn, m>0 s^hrle ta,i» nach Gra>; zuiüct, wo cr, so >r,c spaicr auch ,,, W,cn, „!,!, l^ >,,!l!,!q^i A l l I u f b t Die L>n>,,>- 5l'r K>räi>' dct,>>>,t >5 Klaftrr und t K f lc r« G^"l> 2 Zoll; e«s Sl>t^ l>sch>N >>m>,^ ,>„ ,st <i Klaftcr >a»q un« l iNafter drei!. D>>i F^cl!>'„„i>>s! dcr >,.ni,>n K>sche detraqi nu Klafter 9Z«lli ss^ l niaq z» g!c,chcr 3>>l 8U> Mcnschon zu soffen. B^ >° ücr (5,„le,lung ,sl ocr Druckschlcr H56 >n lLÜ« zu rcrbcsscrn. Das Urfttta, »clche die Iahrszahl i?«z «uzüiultt, lünoct auch das Jahr ler Voll, n- Vung i>cs Baucs an,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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